Schröder im Amt bestätigt

Sauerlandkurier vom 11.02.2015

 

Versammlung des Tambourcorps Halberbracht

Das Tambourcorps Halberbracht wird weiterhin von Joachim Schröder angeführt: Der Vorsitzende ist bei der Jahreshauptversammlung, die im Vereinslokal Skihütte stattfand, wiedergewählt worden.

Die Geehrten (vorne v.l.) Nadine Henrichs und Verena Reiter sind für jeweils 25 Jahre ausgezeichnet worden, der wiedergewählte Vorsitzende Joachim Schröder für 30 Jahre

 

Schröder hatte sich zuvor in seiner Ansprache für die „großartige Arbeit der aktiven Mitglieder bei der Bewältigung der zahlreichen Auftritte“ im vergangenen Jahr bedankt.

In ihren Ämtern bleiben darüber hinaus Schriftführer Marvin Berger, Tambourmajor Mario Schöllmann und Jugendvertreterin Tamara Drees. Dagegen schied Kassenprüferin Sabrina Nöker turnusgemäß aus, ihre Nachfolgerin ist Verena Reiter.

Ein Dankeschön für die geleistete Arbeit im Bereich der Nachwuchsausbildung ging an Tamara Drees, Marvin Berger, Steffen Hufnagel sowie Joachim Schröder. Für 25 Jahre aktives Musizieren erhielten Nadine Henrichs und Verena Reiter die silberne Ehrennadel des Volksmusikerbundes NRW. Die goldene Ehrennadel für 30 Jahre bekam Joachim Schröder verliehen.

Im vergangenen Jahr nahm das Tambourcorps an fünf Schützenfesten und einem Freundschaftstreffen teil und absolvierte diverse kleinere Auftritte, zudem das Frühjahrskonzert „Halberbracht wie’s singt und klingt“ mit dem MGV Halberbracht.

Im Rahmen dieses Konzertes wurde das „THEO“ gegründet. Das Tambourcorps Halberbracht Einsteiger Orchester ist ein weiterer Schritt im Ausbildungskonzept des Vereins. Hier sollen zukünftig einige kleinere Auftritte mit den derzeit neun in Ausbildung befindlichen Jugendlichen gespielt werden. Im Zuge dessen konnte im Herbst ein semiprofessioneller Schlagwerklehrer gewonnen werden.

Auch in diesem Jahr ist der Terminkalender reich gefüllt: Neben den Schützenfesten in Halberbracht, Drolshagen, Bracht, Saalhausen, Elspe und Meggen nehmen die Halberbrachter Musiker noch an den Freundschaftstreffen in Eisborn und Altenhundem teil.

Halberbrachter Sänger verneigen sich vor Urgestein Theo Jütte

DerWesten vom 19.01.2015

 

Halberbracht. Das Jahr 2015 begann für den MGV „St. Johannes“ Halberbracht mit einer gelungenen Generalversammlung, denn für das neue Jahr stehen einige wichtige Aufgaben für den Verein auf dem Plan. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Rüdiger Beul, Schriftführer Michael Stipp, 2. Kassierer Alfons Winkelmann, 1. Beisitzer Rainer Druck und Jugendsprecher Christopher Heimes einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den Posten des 1. Notenwarts, den bislang Adolf-Peter Alfes bekleidete, stellte sich Rainer Druck ebenfalls spontan zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Uli Eickhoff.

Für 40 Jahre aktives Singen im Verein wurden Toni Alfes und Walter Druck geehrt. Bereits seit 50 Jahren gehören Achim Müller und Alfons Winkelmann aktiv dem Chor an, weshalb sie ebenso wie Gerhard Biecker von der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.
Lang anhaltend Beifall gespendet

Auf beeindruckende 70 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit kann Theo Jütte zurückblicken, was von der Versammlung mit stehenden Ovationen honoriert wurde. Traditionsgemäß übernahm Jütte, der den Chor auch lange als Dirigent geleitet hatte und dafür vor einigen Jahren bereits zum Ehrendirigenten ernannt wurde, auch wieder die Leitung der Versammlung während der Wahl des 1. Vorsitzenden. Neben einem Präsentkorb konnten sich alle Geehrten über eine persönliche Laudatio freuen.

Besonders stolz sind die Sänger auf das Freundschaftssingen im Vorjahr unter dem Motto „Eine Zeitreise durch den deutschsprachigen Schlager“ und die dritte Auflage des Halberbrachter Dorfliederwettstreits. Entspannt blickt der MGV auf das neue Jahr 2015, für das ebenfalls einige Aktionen geplant sind. Neben Festen und Veranstaltungen sehen die Halberbrachter Sänger die Gewinnung neuer Aktiver sowie die musikalische Entwicklung des Vereins im Vordergrund, wofür in der Generalversammlung mit einer angeregten Diskussion bereits der Grundstein gelegt werden konnte.

Da sich der Erfolg der Altpapiersammlung im letzten Jahr nochmals gesteigert hat, wird diese auch 2015 weitergeführt. Neben den vier Haussammlungen ist an jedem ersten Samstag im Monat der Altpapiercontainer „An den Birken“ neben den Altglascontainern von 9 bis 12 Uhr geöffnet, wo bereits vorab Altpapier entsorgt werden kann.

Nähere Informationen zur Altpapiersammlung und allen weiteren Terminen des MGV findet man unter www.mgv-halberbracht.de.

Halberbracht. Das Jahr 2015 begann für den MGV „St. Johannes“ Halberbracht mit einer gelungenen Generalversammlung, denn für das neue Jahr stehen einige wichtige Aufgaben für den Verein auf dem Plan. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Rüdiger Beul, Schriftführer Michael Stipp, 2. Kassierer Alfons Winkelmann, 1. Beisitzer Rainer Druck und Jugendsprecher Christopher Heimes einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den Posten des 1. Notenwarts, den bislang Adolf-Peter Alfes bekleidete, stellte sich Rainer Druck ebenfalls spontan zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Uli Eickhoff.

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Halberbracht. Das Jahr 2015 begann für den MGV „St. Johannes“ Halberbracht mit einer gelungenen Generalversammlung, denn für das neue Jahr stehen einige wichtige Aufgaben für den Verein auf dem Plan. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Rüdiger Beul, Schriftführer Michael Stipp, 2. Kassierer Alfons Winkelmann, 1. Beisitzer Rainer Druck und Jugendsprecher Christopher Heimes einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den Posten des 1. Notenwarts, den bislang Adolf-Peter Alfes bekleidete, stellte sich Rainer Druck ebenfalls spontan zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Uli Eickhoff.

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Eine Zeitreise durch den deutschen Schlager

Sauerlandkurier vom 19.11.2014

 

Ein Freundschaftssingen der etwas anderen Art beim MGV „St. Johannes“ Halberbracht

„Eine Zeitreise durch den deutschen Schlager“ – unter diesem Motto begrüßten der

Eine Zeitreise durch den deutschen Schlager

Siegerehrung beim Dorfliederwettstreit. Gewinner in diesem Jahr war die Band „Sunday Morning“ vor den „Hausfrauen on Tour“ und dem Kirchenvorstand.

 

MGV „St.Johannes“ 1880 Halberbracht kürzlich neun Gastchöre in der HJE-Festhalle zu einem Freundschaftssingen der etwas anderen Art – denn die Lieder wurden nicht traditionell im Block von den Vereinen vorgetragen, sondern getreu dem Motto chronologisch angeordnet.

Neben aktuellen Dauerbrennern wie Helene Fischers „Phänomen“ kamen dabei auch die Hits der Comedian Harmonists oder Udo Jürgens zum Vortrag.

Kurt Heimes jetzt Ehrenvorsitzender

Eine besondere Ehrung wurde während des Programms Sänger Kurt Heimes zuteil, der im angemessenen Rahmen „unter Freunden“ – zwar mit einem Jahr Verspätung, jedoch umso herzlicher die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden des MGV erhielt sowie eine Fotocollage als Erinnerung an die 20 Jahre seiner Tätigkeit als erster Vorsitzender entgegennahm.

Bei der dritten Auflage des Dorfliederwettstreits lautete die Aufgabe ebenfalls nur deutschsprachige Lieder zum Vortrag zu bringen – allerdings waren neben Schlagern diesmal auch Rock- oder Pop-Songs ausdrücklich erwünscht.

Ob Newcomer, wie die Formationen „Störbiester“ und „Hugo 6,9“, alte Hasen wie „DIS-Harmonie“ und „Sunday Morning“ oder die Titelverteidiger der letzten beiden Male, die „Hausfrauen on Tour“, alle hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um dem Publikum ordentlich einzuheizen. Ein besonderes Highlight war dabei auch die Darbietung des Kirchenvorstands, der verstärkt durch Pastor Ludger Wollweber das Lied „Der Papst aus dem Sauerland“ zum besten gab, wobei der titelgebende Pontifex lebensecht von Werner Mester verkörpert wurde. Dass die Konkurrenz groß war, bestätigte auch die Fachjury, bestehend aus Chorleiterin Gundel Runge, Sängerin Nadine Tandagon und Martin Steinberg, Vorsitzender des Bilsteiner Musikvereins, die die Kreativität und musikalische Qualität der Liedvorträge ausdrücklich lobten. Dennoch musste am Ende ein Gewinner feststehen – und das war in diesem Jahr die Band „Sunday Morning“ mit einem Vorsprung von 2 Punkten auf die Titelverteidiger „Hausfrauen on Tour“.

Drittplatzierter war der Kirchenvorstand, alle anderen drängten sich denkbar knapp auf den Folgerängen.

Die Messdiener können am besten singen

Der Westen vom 11.11.2014

 

Der Chor des Kirchenvorstands mit Pastor Wollweber sang "Auf uns", den Hit von Andreas Bourani.Foto: Nicole Voss


Halberbracht. Wenn Pastor Ludger Wollweber außerhalb des Gotteshauses seine Stimme erklingen lässt, hat das sicherlich einen besonderen Grund. Der war am Samstag in der Halberbrachter Schützenhalle gegeben. Gemeinsam mit dem Chor des Kirchenvorstands sang der Pastor nicht etwa sakrale Werke, sondern „Auf uns“, den Hit von Andreas Bourani.


Das zehnköpfige Ensemble reihte sich mit dem Vortrag in die Riege acht weiterer Hobbychöre beim dritten Dorfliederwettstreit ein. Organisiert wurde die Veranstaltung wie in den vergangenen Jahren vom örtlichen MGV. Moderator Rüdiger Beul freute sich im Namen der ausrichtenden Sänger, dass die Teilnehmerzahlen und die Besucherzahlen stetig steigen.

Hits vergangener Tage
Auf der Bühne standen keine Profisänger, sondern örtliche Vereine, Gruppen und Gruppierungen, die Spaß am Singen hatten. So gaben sich Kegelclubs, Sängerfrauen, Hausfrauen on Tour (HoT), ehemalige Messdiener (Sunday Morning), Schützenbrüder und die Betreuer der Ferienfreizeit (Störbister) auf der Bühne förmlich die Klinke in die Hand.

Zum Vortrag kamen unplugged, A-Capella-Songs, Hits vergangener Tage wie Herbert Grönemeyers „Männer“ oder „Weit, weit weg“ von Hubert van Goisern. Ein abwechslungsreiches Programm, bei dem auch so manches Mal die Köstümauswahl und die Gestaltung der Bühne ins Auge fielen.

Hoher Anspruch, hohe Qualität
Die Qualität der Vorträge der neun Gruppen mit Gruppenstärken zwischen vier und 16 Personen war enorm wie Jurorin Gundel Runge im Namen ihrer Jurykollegen Nadine Tandagon und Martin Steinberg, Vorsitzender des Musikvereins Bilstein, deutlich hervor hob. Bewertet wurden Präsentation, Anspruch, Sauberkeit der Vorträge, Gesamteindruck und Rhythmus.

Letzteres hatten alle Akteure sichtlich im Blut und dementsprechend standen der Spaß am Singen und das Beisammensein im Mittelpunkt. Die rund 200 Gäste in der gut besuchten Schützenhalle belohnten die Sänger mit viel Beifall und am Ende wurde der Messdiener-Chor „Sunday Morning“ als Sieger gefeiert.

Auf dem zweiten Rang landeten die Hausfrauen on Tour vor den Sängern des Kirchenvorstands. Alle wurden mit Preisen belohnt.

Freundschaftssingen
Das musikalische Wochenende hatte bereits am Freitag mit einem Freundschaftssingen in der Schützenhalle begonnen. Auch hier ging der Männergesangverein neue Wege und wünschte sich von seinen Gästen, den Männergesangvereinen und Gemischten Chören aus Bamenohl, Ostentrop, Oberelspe, Maumke, Meggen, Milchenbach, Lenne, Arpe und Dorlar ausschließlich deutsches Liedgut.

Dem Wunsch kamen die Sängerinnen und Sänger gerne nach und servierten ein hörenswertes Programm mit Liedern von den legendärem „Comedian Harmonists“ bis zu Schlagerstar Helene Fischer.

Nicole Voss

Zeitreise durch die Welt des Schlagers

Der Westen vom 05.11.2014

 

Eine „Zeitreise durch den deutschen Schlager“ – unter diesem Motto steht am Freitag, 7. November, das Freundschaftssingen des MGV „St. Johannes“ Halberbracht in der örtlichen Schützenhalle. Neun Chöre aus Lennestadt und Umgebung stellen sich der Herausforderung, denn an diesem Abend gibt es getreu des Mottos zwei große Neuerungen: Es dürfen nur deutschsprachige Lieder zum Vortrag kommen und die Chöre müssen mitunter mehrmals auftreten, denn die Lieder werden nach der Reihenfolge ihrer Erscheinungsjahre angeordnet.


Auch am Samstag, 8. November, geht es in Halberbracht dann wieder hoch her, denn die Halle öffnet ihre Pforten zur dritten Auflage des Halberbrachter Dorfliederwettstreits. Diesmal steht der Talentwettbewerb unter dem Motto „Deutsche Lieder – von Schlager bis Rock und Pop“. Neun Gruppen aus dem Ort sind dem Ruf gefolgt und feilen zum Teil schon seit Monaten an ihren Auftritten. Die Konkurrenz in beiden Kategorien „a capella“ und „unplugged“ ist diesmal groß und so müssen die Hobbymusiker vor der Fachjury selbst zeigen, was sie drauf haben.

Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt und auch Verpflegung und Cocktailbar haben ihr Angebot auf das Motto der beiden Abende ausgerichtet. Für den Samstagabend können beim Vorstand noch Fanpakete (ab 5 Personen) bestellt werden. Musikalisch begleitet werden beide Veranstaltungen von der Formation „2 for Music“ aus Cobbenrode.

Kinderflohmarkt und Skibasar

Der Westen vom 20.10.2014

Halberbracht. Der Förderverein des Kindergartens Halberbracht und der Verein für Ski- und Freizeitsport Halberbracht veranstalten am Sonntag, 16. November, von 14 bis 17 Uhr einen großen Kinderflohmarkt und einen Skibasar in der Schützenhalle.
Flächen im Ruhrgebiet effizient nutzen
Grund und Boden ist knapp, wertvoll und teuer. Deshalb gehen wir sorgsam damit um - aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Gründen.

Neben den Artikeln „rund ums Kind“, die an 30 Verkaufstischen angeboten werden, erwartet die Besucher darüber hinaus ein attraktiver Skibasar, bei dem unter anderem Skier und Skischuhe erworben werden können. Die Artikel für den Skibasar können am 16. November ab 12 Uhr in der Schützenhalle abgegeben werden.
Kuchenbuffet

Auch in diesem Jahr bietet der Förderverein wunderschöne, selbstgebastelte Weihnachtsdeko zum Verkauf an. Angeboten werden rustikale Kerzenhalter aus Holz, weihnachtliche Türdeko, selbstgebundene Kränze, Wickeltaschen, Körnerkissen und vieles mehr. Die Besucher erwartet ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Über Kuchenspenden würden sich die Vereine freuen. Eine Liste liegt jeweils im Kindergarten und in „Unser Laden“ aus.

Halberbracht. Der Förderverein des Kindergartens Halberbracht und der Verein für Ski- und Freizeitsport Halberbracht veranstalten am Sonntag, 16. November, von 14 bis 17 Uhr einen großen Kinderflohmarkt und einen Skibasar in der Schützenhalle.

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Dorfleben in Bildern

Sauerlandkurier vom 01.10.2014

Fotoausstellung in HJE-Festhalle Halberbracht

Im Speisesaal der HJE-Festhalle ist ab kommenden Samstag, 4. Oktober, die Fotoausstellung „Halberbracht – Ein lebenswerter Ort mit liebenswerten Menschen und sehenswerten Aktivitäten“ zu sehen.

Hobby-Fotograf Alfred Berkenkopf hat das Leben in Halberbracht in den vergangenen zwei Jahren mit seiner Kamera dokumentiert. Herausgekommen ist eine umfang- und facettenreiche Sammlung an Schnappschüssen.

Ob Schützenfest oder Osterfeuer, ob Aktivitäten rund um den Maibaum oder den „Sauerländer Grand Prix der Strammen Waden“ – Alfred Berkenkopf hat diese und weitere Veranstaltungen sowie Landschaftsansichten auf Fotos festgehalten. „Ich wollte einfach das Leben im Ort abbilden und denke, dass eine sehr interessante Auswahl an Fotos zusammengekommen ist, auf denen sich viele Bürger natürlich wiederfinden werden“, sagt Berkenkopf.

Über 1300 Fotos gibt es zu sehen, die in Gänze über einen Großbildfernseher gezeigt werden. Knapp die Hälfte der Bilder werden zudem in der Halle ausgestellt. „Es ist eine spontane Idee, ein Versuch. Ich möchte schauen, ob und inwieweit die Veranstaltung auf Interesse stößt und das gerne wiederholen“, sagt der 67-Jährige, der das Hobby Fotografie seit seinem zwölften Lebensjahr betreibt.

Sein Dank geht an die vielen freiwilligen Helfer, die sich beispielsweise um den Druck der Fotos, handwerkliche Tätigkeiten und die Organisation gekümmert und die Ausstellung so überhaupt erst ermöglicht haben.

Die Ausstellung läuft bis einschließlich Sonntag, 12. Oktober. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 18 bis 21 Uhr; Samstag und Sonntag 16 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ein Stück Sicherheit

Sauerlandkurier vom 20.08.2014

Defibrillator hängt an der Turnhalle

Halberbracht. Die Idee entstand vor zwei Jahren, das Tambourcorps Halberbracht feierte seinen 90. Geburtstag und statt der üblichen Geschenke wollten die Musiker lieber ihrem Heimatdorf etwas Gutes tun.

Ein Stück Sicherheit
 
Joachim Schröder und Stefan Druck vom Tambourcorps Halberbracht, Kai Berghoff und Rüdiger Beul präsentieren den neuen Defibrillator an der Turnhalle.

Ein Defibrillator sollte angeschafft werden – nun hat das Geschenk seinen Platz an der Turnhalle.

Auf der Sitzung der örtlichen Vereine fand die Idee breite Zustimmung. Spenden kamen unter anderem vom Osterfeuerverein Unterdorf, der Kirchengemeinde, der Frauengemeinschaft, dem Skiclub, dem Tambourcorps, der Freiwilligen Feuerwehr und privaten Spendern. In den örtlichen Geschäften wurden Sammeldosen aufgestellt.

Für 2400 Euro konnten nun der Defibrillator mit beheizbarem, wetterfestem Gehäuse angeschafft werden. So hängt er für alle zugänglich an der Außenwand der Turnhalle.

Kai Berghoff, Helfer vor Ort in Halberbracht, hat bereits auf einer Versammlung den Defibrillator vorgestellt, am morgigen Donnerstag findet eine weitere Einweisung um 19 Uhr im Pfarrheim Halberbracht statt. Alle interessierten Bewohner sind dazu eingeladen.

"Ein bisschen wie Familie"

Sauerlandkurier vom 09.07.2014

 

Projekt „Unser Laden“ für Menschen mit Behinderung

„Unser Laden“ ist ein besonderes Angebot des Sozialwerks St. Georg Westfalen-Süd, das Menschen mit Assistenzbedarf die Möglichkeit bietet, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

„Ein bisschen wie Familie“
Vera Müller, Ausbildungsleiterin IHK Siegen, Emma Schermer, Verkäuferin Fachrichtung Lebensmittel, Klaus Heimann, Einrichtungsleiter „Unser Laden – Lebensmittel und mehr“ des Sozialwerks St. Georg Westfalen-Süd (von links nach rechts). Foto: Helena Penner

Die Klienten des Sozialwerks haben ein Behinderungsgrad von 50 bis 100 Prozent. Emma Schermer ist eine von ihnen. Sie hat die Ausbildung zur Verkäuferin bestanden.

Sie begann mit einer kleineren Tätigkeit im Dorfladen und absolvierte im Sommer 2013 die erste Ausbildungsstufe zur Verkaufshelferin. Emma Schermer hatte den Wunsch und das Potential, die Ausbildung auf der nächsten Stufe fortzusetzen. Dem stand jedoch ein Hindernis im Weg. Die weitere Förderung durch die ARGE ist aufgrund eines veralteten Gutachtens über ihren Gesundheitszustand gescheitert. Die Kosten der weiteren Ausbildung zur Verkäuferin wurden jedoch durch die eigene Stiftung des St. Georg Sozialwerkes und durch die Stiftung von Annelie Ruddes Warwitz übernommen.

Das Angebot „Unser Laden“ sieht vor, dass Menschen mit einem Behinderungsgrad von mehr als 50 Prozent langsam von den insgesamt fünf im Laden beschäftigten Fachkräften an Aufgaben herangeführt werden und zunehmend mehr Verantwortung übernehmen. Dabei gebe es viele positive Effekte, erklärt Klaus Heimann, Einrichtungsleiter der Läden von St. Georg.

Verschüttete Potentiale der Klienten würden wieder aufgedeckt, zudem würden diese eine sinngebende Tätigkeit erleben, die ihren Tagesablauf strukturiere. Auf diese Weise könnten die Klienten soziale Kontakte knüpfen und vorbehaltlose Unterstützung und Zusammenhalt unter Kollegen erfahren. Das sei gelebte Integration, sagt Heimann – zumal man beim Betreten des Ladens zwischen Personen mit Assistenzbedarf und Fachkräften nicht unterscheiden könne. Zusätzlich bestehe die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren.

Dankbar für Unterstützung

Diese Möglichkeit nutzte Emma Schermer, die dankbar ist, finanzielle Unterstützung erhalten zu haben und ihre Ausbildung bei „Unser Laden“ beenden konnte. Dankbarkeit und Freude über diese Tatsache stehen der jungen Frau ins Gesicht geschrieben. „Die Ausbildung hat mir ein unabhängiges, selbstständiges Leben ermöglicht. Die Arbeit macht Spaß, und ich habe gute Mitarbeiter und Kollegen, die immer für mich da sind und ein offenes Ohr haben“, sagt Schermer.

„Ein bisschen wie Familie“, sei das Projekt, ergänzt Vera Müller, Ausbildungsleiterin der IHK Siegen. Der Laden sei ein geschützter Rahmen, dadurch habe man Zeit für den einzelnen Menschen.

Auch für das Dorf sei der Laden, der ohne Fördermittel nicht bestehen könne, eine große Bereicherung, erklärt Klaus Heimann. Die Nahversorgung, der Erhalt der Infrastruktur und die Autonomie der Einwohner werde gewährleistet. Das trage zur Attraktivität des Ortes bei. Es würden Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt geschaffen, und der Dorfladen sei Kommunikationstreffpunkt. Ein kostenloser Lieferservice verbessere die Lebensqualität immobiler Personen. Ein Projekt mit Gewinnern.

www.sozialwerk-st-georg.de (Von Helena Penner)