Volles Haus zur Jubiläumsfeier von Pastor Ludger Wollweber

Der Westen vom 01.06.2015

Meggen. „Eine schönere Gratulation als eine Festmesse mit den Vereinen, Messdienern, Sängern und zahlreichen Gläubigen kann man nicht haben“, brachte es Bürgermeister Stefan Hundt in der St.-Bartholomäus-Pfarrkirche in Meggen auf den Punkt. Anlass für das voll besetzte Gotteshaus war das 25-jährige Priesterjubiläum von Pastor Ludger Wollweber.

Bürgermeister Hundt zollte dem Geistlichen Anerkennung dafür, immer für seine Gemeinde da zu sein, auch wenn es um Belange der Schulen, Kindergärten und dörflichen Entwicklung gehe, und beschrieb Pastor Wollweber mit drei bezeichnenden Eigenschaften: Aktiv, liebevoll und verantwortungsbewusst. Die Messdiener, aus Meggen, Maumke und Halberbracht, die in überraschend hoher Zahl an der Messe teilnahmen, wünschten dem Geistlichen beim Überreichen der Blumen: „Bleiben Sie noch lange gesund. Bleiben Sie noch lange unser Pastor. Bleiben Sie, wie Sie sind.“

Die Messe war geprägt von weiteren Dankesworten. Werner Mester, stellvertretender und geschäftsführender Vorsitzender des Kirchenvorstands Halberbracht, sagte: „Pastor Wollweber hat Glück, uns zu haben, und wir haben Glück, ihn zu haben.“ Maria Arns, Vorsitzende des Meggener Kirchenchores: „Wir sind froh, dass wir dich haben.“ Der Kirchenchor sang gemeinsam mit den Chören aus Meggen, Maumke Halberbracht unter der Leitung von Harald Jüngst irische Segenswünsche.

    Nicole Voss

Miteinander prägt seine Seelsorgearbeit

Der Westen vom 29.05.2015

 

Meggen. Wenn es für Pastöre eine Beliebtheitsskala geben würde, dann stände Pastor Ludger Wollweber ziemlich weit oben. Am morgigen Samstag feiert der Geistliche zusammen mit seinen Gemeinden aus Meggen, Maumke und Halberbracht sein Silbernes Priesterjubiläum. Die Gratulantenzahl wird groß sein, denn der 56-jährige Geistliche ist so, wie sich die meisten einen Seelsorger vorstellen: weltoffen aber trotzdem prinzipienhaft, tolerant und dennoch kritisch. Er kann mit jung und alt, ist ein großer Motivator und es macht den meisten Menschen Freude, mit ihm zusammen zu arbeiten – auch weil er sie arbeiten lässt und sie führt ohne sie zu bevormunden.

Drei Gemeinden
Als er im September 1998 nach Lennestadt kam, hatte er es von Beginn an mit drei Gemeinden zu tun, denn zeitgleich wurde der Pastoralverbund Meggen-Maumke-Halberbracht aus der Taufe gehoben. Zusammen mit Vikar Stefan Brüggenthies gab er dem neuen pastoralen Gebilde damals ein Gesicht. Seine Hobbys sind in den vergangenen 17 Jahren etwas zu kurz gekommen: das Wandern, das Radfahren und auch das Skifahren. Im Urlaub hat der dann die Chance, diesen Aktivitäten nachzugehen.

Der gebürtige Olper begann nach dem Abitur 1986 ein Pädagogik-Studium in Siegen, wechselte aber bald zur Uni Münster, wo er neben Diplom-Pädagogik das Studium der Theologie aufnahm. Am 2. Juni 1990 wurde er zum Priester geweiht. Nach drei Jahren als Vikar in Bad Wildungen wurde er 1993 vom Bischof zum Regionalvikar für das Südsauerland/Siegerland mit Sitz in Kreuztal berufen. 1998 bewarb er sich dann für die Pfarrstelle in Meggen.

Gemeinde- und Seelsorgearbeit haben für ihn immer mit persönlichen Beziehungen zu tun. Die Begegnungen mit Menschen, mal tragischer Art aber meistens mit schönem Hintergrund, schätzt er bis heute an seinem Priesterberuf. „Ich bin froh und dankbar, dass die Menschen mich tragen und ertragen haben“, sagt er.

Leute vor Ort stärken
Den akuten Priestermangel und die Folgen sieht er mit Skepsis. „Ich habe die Sorge, dass in immer größeren pastoralen Räumen auch der unmittelbare Kontakt zu den Menschen verloren geht.“ Wie soll man dann noch die Laien für die Gemeindearbeit begeistern, wie es Ludger Wollweber seit Jahren erfolgreich gelingt. „Die Laien könnten noch mehr, wenn man ihnen mehr zutrauen würde“, sagt der Jubiläumspriester. „Man muss die Leute vor Ort stärken“, so sein Credo.

Am morgigen Samstag, 30. Mai, wird die Vorabendmesse um 17 Uhr in Meggen dem 25-jährigen Priesterjubiläum gewidmet sein, musikalisch gestaltet vom Chor St. Bartholomäus. Anschließend sind alle Besucher zu Fest und Begegnung auf dem Kirchplatz (bei schlechtem Wetter im Pfarrheim) mit Musik der Band „Sunday morning“, Speisen und Getränken, etc. eingeladen.

Ihnetaler gewinnen 4. Grand Prix der Strammen Waden

 

Der Westen, 08.03.2015 | 16:37 UhrIhnetaler gewinnen 4. Grand Prix der Strammen Waden

Das Männerballett Ihnetal tanzt beim 4. Sauerländer Grand Prix der Strammen Waden zum Sieg.Foto: Nicole Voss

 

Rockiger als die Popgruppe  „Queen“, schmachtender als Meat Loaf und lauter als Kiss tanzte sich das Männerballett Ihnetal am Samstag beim 4. Sauerländer Grand Prix der Strammen Waden zum Sieg. Beeindruckend war schon die optische Ähnlichkeit mit den Originalen (Foto). Ohne aufwändige Tanz- und Hebefiguren brachte die starke Truppe Schwung in den rappelvollen Saal und hatte Dank der ansprechenden Auswahl der Musik, die Moderator Harald Grobbel mit „Geile Mucke“ kommentierte leichtes Spiel mit dem partywilligen Gästen. Auf den zweiten Platz schafften es der Titelverteidiger, die „Hurricanes“ des Elferrats der Kolpingsfamilie Olpe. Ein abermals gelungener Auftritt mit Boxeinlagen, an dem  sicherlich auch das Vorbild Rocky Balbao seine Freude gehabt hätte. Dritter, von insgesamt neun teilnehmenden Gruppen wurde das Männerballett aus Werl-Holtum. Die Auftritte der Mannen wurden garniert von Tanzeinlagen der Halberbrachter Tanzgarde, den „Outbacks“ aus Maumke und der Prinzengarde aus Bamenohl. Für Furore sorgte auch das aus Funk und Fernsehen bekannte Rheinische Tanzcorps „Echte Fründe“, das zwei Zugaben servierte. 

Beim „Grand Prix der strammen Waden“ zeigt Mann, was er wirklich kann

Der Westen, 03.03.2015

 

 

Beim „Grand Prix der strammen Waden“ zeigt Mann, was er wirklich kann
Beim Grand Prix der strammen Waden bleibt kein Auge trocken.Foto: Nicole Voss

Halberbracht. Stählerne Oberkörper im Pipi-Langstrumpf-Outfit, mehr oder weniger muskulöse Männer als orientalische Tänzerinnen  und akrobatische Einlagen, die den Zuschauern die Lachtränen in die Augen treiben. Das alles gibt es am Samstag, 7. März, ab 19.11 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) in der Halberbrachter Schützenhalle beim „4. Grand Prix der strammen Waden“, ausgerichtet vom Verein für Ski- und Freizeitsport mit tatkräftiger Unterstützung des Schützenvereins.

 

Die Idee zu dem Event, das in den vergangenen Jahren stets für ein rappelvolle Halle sorgte, entstand aus einer Bierlaune. Die beiden Halberbrachter Männerballette des Vereins für Ski- und Freizeitsport und  des Schützenvereins meinten, dass die Proben viel zu aufwändig für nur einen Auftritt beim Dorfkarneval seien. Der Verein für Ski- und Freizeitsport (VSF) ergriff die Initiative und stellte mit Unterstützung des Schützenvereins ein im Kreis Olpe einmaliges Event auf die Beine.  Rund 65 Helfer garantieren eine gute Bewirtung.  Am  Samstag geben erneut neun Männerballette aus Benolpe, Fretter, Engelskirchen, Meggen, Ihnetal, Werl-Holtum, Langscheid, Rönkhausen und das Männerballett des VSF Halberbracht eine Kostprobe ihres Könnens ab. 

Hurricanes sind Titelverteidiger

Titelverteidiger sind übrigens die „Hurricanes“ des Elferrats der Kolpingsfamilie Olpe. Außer Konkurrenz konnte das aus Funk und Fernsehen bekannte Rheinische Tanzcorps „Echte Fründe“ zu einem Auftritt verpflichtet werden. Zwischen den Auftritten der Männerballette dürfen sich die Besucher auf die Auftritte der „Outbacks“ aus Maumke, der Prinzengarde aus Bamenohl und der Tanzgarde der Halberbrachter Carnevals Company freuen.

Wenn Mönche im Dirndl tanzen rockt ganz Halberbracht

Der Westen vom 16.02.2015

 

Halberbracht. Von den Bildschirmen ist die Muppet Show weitgehend verschwunden, aber in der Halberbrachter Schützenhalle erwachten Kermit der Frosch, Beaker, Gonzo und weitere Stars der Kultserie zum Leben. Da durften natürlich auch Statler und Waldorf (Bernd Winkelmann und Ivo Jankowsky) nicht fehlen, die nach dem Vorbild der Dauermeckerer hoch oben, über der Bühne Witze rissen und Kommentare abgaben.

Bevor es so richtig losging, wurde das neue Dreigestirn Prinz Basti I. (Sebastian Mester), Jungfrau Arndtonella (Arndt Müller) und Bauer Bela (Jürgen Hermes) unter dem begeisterten Applaus der Jecken in der Schützenhalle proklamiert. Im Anschluss zogen rund 100 Aktive aus den eigenen Reihen alle Register ihres närrischen Könnens. Gleich vier Tanzgarden schwangen ihre Beine im Outfit des HCC, ob Gardetanz, oder einen toll verpackten Showtanz der „Sky fly`s“, die sich mit mystischen Klängen als Mönche den Weg durch die Halle bahnten, um dann im Dirndl loszulegen, sie alle waren ein Hingucker und boten den zahlreichen Jecken im Saal ein buntes Programm. Die Halberbrachter Carnevals Company (HCC) hatte es mal wieder geschafft, die gut gelaunten Narren des Ortes in die Schützenhalle zu locken. Richtig jeck zeigten sich auch die Mannen des Schützenvereins und sorgten mit „Mahna Mahna“ für Stimmung im Saal. Auch der VSF zeigte sich von seiner karnevalistischen Seite. Die Gruppe „Sunday Morning“ überzeugte einmal mehr mit dem Siegerlied des Gesangswettstreits vor einigen Monaten. HCC-Vereinsvorsitzende Annemarie Bieker plauderte in der Bütt aus dem Nähkästchen, aber erst, nachdem sie einen tollkühnen Sprung von der Bühne wagte. Hin und wieder eine Schunkelrunde mit lautstarkem Gesang heizte die Stimmung noch mehr an und die Party war im Gange. Durchs Programm führte Sitzungspräsident Uli Eickhoff.

Schröder im Amt bestätigt

Sauerlandkurier vom 11.02.2015

 

Versammlung des Tambourcorps Halberbracht

Das Tambourcorps Halberbracht wird weiterhin von Joachim Schröder angeführt: Der Vorsitzende ist bei der Jahreshauptversammlung, die im Vereinslokal Skihütte stattfand, wiedergewählt worden.

Die Geehrten (vorne v.l.) Nadine Henrichs und Verena Reiter sind für jeweils 25 Jahre ausgezeichnet worden, der wiedergewählte Vorsitzende Joachim Schröder für 30 Jahre

 

Schröder hatte sich zuvor in seiner Ansprache für die „großartige Arbeit der aktiven Mitglieder bei der Bewältigung der zahlreichen Auftritte“ im vergangenen Jahr bedankt.

In ihren Ämtern bleiben darüber hinaus Schriftführer Marvin Berger, Tambourmajor Mario Schöllmann und Jugendvertreterin Tamara Drees. Dagegen schied Kassenprüferin Sabrina Nöker turnusgemäß aus, ihre Nachfolgerin ist Verena Reiter.

Ein Dankeschön für die geleistete Arbeit im Bereich der Nachwuchsausbildung ging an Tamara Drees, Marvin Berger, Steffen Hufnagel sowie Joachim Schröder. Für 25 Jahre aktives Musizieren erhielten Nadine Henrichs und Verena Reiter die silberne Ehrennadel des Volksmusikerbundes NRW. Die goldene Ehrennadel für 30 Jahre bekam Joachim Schröder verliehen.

Im vergangenen Jahr nahm das Tambourcorps an fünf Schützenfesten und einem Freundschaftstreffen teil und absolvierte diverse kleinere Auftritte, zudem das Frühjahrskonzert „Halberbracht wie’s singt und klingt“ mit dem MGV Halberbracht.

Im Rahmen dieses Konzertes wurde das „THEO“ gegründet. Das Tambourcorps Halberbracht Einsteiger Orchester ist ein weiterer Schritt im Ausbildungskonzept des Vereins. Hier sollen zukünftig einige kleinere Auftritte mit den derzeit neun in Ausbildung befindlichen Jugendlichen gespielt werden. Im Zuge dessen konnte im Herbst ein semiprofessioneller Schlagwerklehrer gewonnen werden.

Auch in diesem Jahr ist der Terminkalender reich gefüllt: Neben den Schützenfesten in Halberbracht, Drolshagen, Bracht, Saalhausen, Elspe und Meggen nehmen die Halberbrachter Musiker noch an den Freundschaftstreffen in Eisborn und Altenhundem teil.

Halberbrachter Sänger verneigen sich vor Urgestein Theo Jütte

DerWesten vom 19.01.2015

 

Halberbracht. Das Jahr 2015 begann für den MGV „St. Johannes“ Halberbracht mit einer gelungenen Generalversammlung, denn für das neue Jahr stehen einige wichtige Aufgaben für den Verein auf dem Plan. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Rüdiger Beul, Schriftführer Michael Stipp, 2. Kassierer Alfons Winkelmann, 1. Beisitzer Rainer Druck und Jugendsprecher Christopher Heimes einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den Posten des 1. Notenwarts, den bislang Adolf-Peter Alfes bekleidete, stellte sich Rainer Druck ebenfalls spontan zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Uli Eickhoff.

Für 40 Jahre aktives Singen im Verein wurden Toni Alfes und Walter Druck geehrt. Bereits seit 50 Jahren gehören Achim Müller und Alfons Winkelmann aktiv dem Chor an, weshalb sie ebenso wie Gerhard Biecker von der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden.
Lang anhaltend Beifall gespendet

Auf beeindruckende 70 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit kann Theo Jütte zurückblicken, was von der Versammlung mit stehenden Ovationen honoriert wurde. Traditionsgemäß übernahm Jütte, der den Chor auch lange als Dirigent geleitet hatte und dafür vor einigen Jahren bereits zum Ehrendirigenten ernannt wurde, auch wieder die Leitung der Versammlung während der Wahl des 1. Vorsitzenden. Neben einem Präsentkorb konnten sich alle Geehrten über eine persönliche Laudatio freuen.

Besonders stolz sind die Sänger auf das Freundschaftssingen im Vorjahr unter dem Motto „Eine Zeitreise durch den deutschsprachigen Schlager“ und die dritte Auflage des Halberbrachter Dorfliederwettstreits. Entspannt blickt der MGV auf das neue Jahr 2015, für das ebenfalls einige Aktionen geplant sind. Neben Festen und Veranstaltungen sehen die Halberbrachter Sänger die Gewinnung neuer Aktiver sowie die musikalische Entwicklung des Vereins im Vordergrund, wofür in der Generalversammlung mit einer angeregten Diskussion bereits der Grundstein gelegt werden konnte.

Da sich der Erfolg der Altpapiersammlung im letzten Jahr nochmals gesteigert hat, wird diese auch 2015 weitergeführt. Neben den vier Haussammlungen ist an jedem ersten Samstag im Monat der Altpapiercontainer „An den Birken“ neben den Altglascontainern von 9 bis 12 Uhr geöffnet, wo bereits vorab Altpapier entsorgt werden kann.

Nähere Informationen zur Altpapiersammlung und allen weiteren Terminen des MGV findet man unter www.mgv-halberbracht.de.

Halberbracht. Das Jahr 2015 begann für den MGV „St. Johannes“ Halberbracht mit einer gelungenen Generalversammlung, denn für das neue Jahr stehen einige wichtige Aufgaben für den Verein auf dem Plan. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Rüdiger Beul, Schriftführer Michael Stipp, 2. Kassierer Alfons Winkelmann, 1. Beisitzer Rainer Druck und Jugendsprecher Christopher Heimes einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den Posten des 1. Notenwarts, den bislang Adolf-Peter Alfes bekleidete, stellte sich Rainer Druck ebenfalls spontan zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Uli Eickhoff.

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Halberbracht. Das Jahr 2015 begann für den MGV „St. Johannes“ Halberbracht mit einer gelungenen Generalversammlung, denn für das neue Jahr stehen einige wichtige Aufgaben für den Verein auf dem Plan. Bei den Wahlen wurden Vorsitzender Rüdiger Beul, Schriftführer Michael Stipp, 2. Kassierer Alfons Winkelmann, 1. Beisitzer Rainer Druck und Jugendsprecher Christopher Heimes einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Für den Posten des 1. Notenwarts, den bislang Adolf-Peter Alfes bekleidete, stellte sich Rainer Druck ebenfalls spontan zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Neuer Kassenprüfer wurde Uli Eickhoff.

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Eine Zeitreise durch den deutschen Schlager

Sauerlandkurier vom 19.11.2014

 

Ein Freundschaftssingen der etwas anderen Art beim MGV „St. Johannes“ Halberbracht

„Eine Zeitreise durch den deutschen Schlager“ – unter diesem Motto begrüßten der

Eine Zeitreise durch den deutschen Schlager

Siegerehrung beim Dorfliederwettstreit. Gewinner in diesem Jahr war die Band „Sunday Morning“ vor den „Hausfrauen on Tour“ und dem Kirchenvorstand.

 

MGV „St.Johannes“ 1880 Halberbracht kürzlich neun Gastchöre in der HJE-Festhalle zu einem Freundschaftssingen der etwas anderen Art – denn die Lieder wurden nicht traditionell im Block von den Vereinen vorgetragen, sondern getreu dem Motto chronologisch angeordnet.

Neben aktuellen Dauerbrennern wie Helene Fischers „Phänomen“ kamen dabei auch die Hits der Comedian Harmonists oder Udo Jürgens zum Vortrag.

Kurt Heimes jetzt Ehrenvorsitzender

Eine besondere Ehrung wurde während des Programms Sänger Kurt Heimes zuteil, der im angemessenen Rahmen „unter Freunden“ – zwar mit einem Jahr Verspätung, jedoch umso herzlicher die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden des MGV erhielt sowie eine Fotocollage als Erinnerung an die 20 Jahre seiner Tätigkeit als erster Vorsitzender entgegennahm.

Bei der dritten Auflage des Dorfliederwettstreits lautete die Aufgabe ebenfalls nur deutschsprachige Lieder zum Vortrag zu bringen – allerdings waren neben Schlagern diesmal auch Rock- oder Pop-Songs ausdrücklich erwünscht.

Ob Newcomer, wie die Formationen „Störbiester“ und „Hugo 6,9“, alte Hasen wie „DIS-Harmonie“ und „Sunday Morning“ oder die Titelverteidiger der letzten beiden Male, die „Hausfrauen on Tour“, alle hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um dem Publikum ordentlich einzuheizen. Ein besonderes Highlight war dabei auch die Darbietung des Kirchenvorstands, der verstärkt durch Pastor Ludger Wollweber das Lied „Der Papst aus dem Sauerland“ zum besten gab, wobei der titelgebende Pontifex lebensecht von Werner Mester verkörpert wurde. Dass die Konkurrenz groß war, bestätigte auch die Fachjury, bestehend aus Chorleiterin Gundel Runge, Sängerin Nadine Tandagon und Martin Steinberg, Vorsitzender des Bilsteiner Musikvereins, die die Kreativität und musikalische Qualität der Liedvorträge ausdrücklich lobten. Dennoch musste am Ende ein Gewinner feststehen – und das war in diesem Jahr die Band „Sunday Morning“ mit einem Vorsprung von 2 Punkten auf die Titelverteidiger „Hausfrauen on Tour“.

Drittplatzierter war der Kirchenvorstand, alle anderen drängten sich denkbar knapp auf den Folgerängen.

Die Messdiener können am besten singen

Der Westen vom 11.11.2014

 

Der Chor des Kirchenvorstands mit Pastor Wollweber sang "Auf uns", den Hit von Andreas Bourani.Foto: Nicole Voss


Halberbracht. Wenn Pastor Ludger Wollweber außerhalb des Gotteshauses seine Stimme erklingen lässt, hat das sicherlich einen besonderen Grund. Der war am Samstag in der Halberbrachter Schützenhalle gegeben. Gemeinsam mit dem Chor des Kirchenvorstands sang der Pastor nicht etwa sakrale Werke, sondern „Auf uns“, den Hit von Andreas Bourani.


Das zehnköpfige Ensemble reihte sich mit dem Vortrag in die Riege acht weiterer Hobbychöre beim dritten Dorfliederwettstreit ein. Organisiert wurde die Veranstaltung wie in den vergangenen Jahren vom örtlichen MGV. Moderator Rüdiger Beul freute sich im Namen der ausrichtenden Sänger, dass die Teilnehmerzahlen und die Besucherzahlen stetig steigen.

Hits vergangener Tage
Auf der Bühne standen keine Profisänger, sondern örtliche Vereine, Gruppen und Gruppierungen, die Spaß am Singen hatten. So gaben sich Kegelclubs, Sängerfrauen, Hausfrauen on Tour (HoT), ehemalige Messdiener (Sunday Morning), Schützenbrüder und die Betreuer der Ferienfreizeit (Störbister) auf der Bühne förmlich die Klinke in die Hand.

Zum Vortrag kamen unplugged, A-Capella-Songs, Hits vergangener Tage wie Herbert Grönemeyers „Männer“ oder „Weit, weit weg“ von Hubert van Goisern. Ein abwechslungsreiches Programm, bei dem auch so manches Mal die Köstümauswahl und die Gestaltung der Bühne ins Auge fielen.

Hoher Anspruch, hohe Qualität
Die Qualität der Vorträge der neun Gruppen mit Gruppenstärken zwischen vier und 16 Personen war enorm wie Jurorin Gundel Runge im Namen ihrer Jurykollegen Nadine Tandagon und Martin Steinberg, Vorsitzender des Musikvereins Bilstein, deutlich hervor hob. Bewertet wurden Präsentation, Anspruch, Sauberkeit der Vorträge, Gesamteindruck und Rhythmus.

Letzteres hatten alle Akteure sichtlich im Blut und dementsprechend standen der Spaß am Singen und das Beisammensein im Mittelpunkt. Die rund 200 Gäste in der gut besuchten Schützenhalle belohnten die Sänger mit viel Beifall und am Ende wurde der Messdiener-Chor „Sunday Morning“ als Sieger gefeiert.

Auf dem zweiten Rang landeten die Hausfrauen on Tour vor den Sängern des Kirchenvorstands. Alle wurden mit Preisen belohnt.

Freundschaftssingen
Das musikalische Wochenende hatte bereits am Freitag mit einem Freundschaftssingen in der Schützenhalle begonnen. Auch hier ging der Männergesangverein neue Wege und wünschte sich von seinen Gästen, den Männergesangvereinen und Gemischten Chören aus Bamenohl, Ostentrop, Oberelspe, Maumke, Meggen, Milchenbach, Lenne, Arpe und Dorlar ausschließlich deutsches Liedgut.

Dem Wunsch kamen die Sängerinnen und Sänger gerne nach und servierten ein hörenswertes Programm mit Liedern von den legendärem „Comedian Harmonists“ bis zu Schlagerstar Helene Fischer.

Nicole Voss