90 Jahre Löschgruppe Halberbracht - Bürgerinnen und Bürger zum Stadtfeuerwehrtag eingeladen

Focus Online vom 18.09.2016

 

Die Löschgruppe Halberbracht der Freiwilligen  Feuerwehr Lennestadt feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen.

Aus diesem Grund richtet die Löschgruppe  am kommenden Samstag, den  24.09.2016 den Stadtfeuerwehrtag aus, zu dem alle Mitbürgerinnen und  Mitbürger sowie Freunde und Helfer in die HJE-Festhalle nach  Halberbracht eingeladen sind. Um 15:30 Uhr beginnt ein Festumzug  durch den Ort, unterstützt durch den Musikverein Oedingen der  Feuerwehr Lennestadt  und dem Tambourcorps Meggen der Feuerwehr  Lennestadt. Im Anschluss an den Umzug findet eine Kranzniederlegung  statt. Nach Grußworten und dem offiziellen Teil beginnt ab 20:00 Uhr  eine Aftershow Party mit der Partyband "Rolling Stonies" statt.

Interesse an „Unser Laden“ ist ein wenig eingeschlafen

Der Westen vom 12.08.2016

 

Interesse an „Unser Laden“ ist ein wenig eingeschlafen

Halberbracht.   Das Sozialwerk St. Georg hat mit „Unser Laden“ ein Projekt geschaffen, in dem die eigenen Klienten eine Chance auf den Einstieg ins Berufsleben erhalten. Doch der Umsatz im Dorf allein trägt da Geschäft nicht.


„In unserem Geschäft ist alles vorhanden, nur die Kunden müssen es annehmen.“, so Vera Müller, Leiterin von „Unser Laden“. „Unser Laden“ trägt in kleineren Orten wie Halberbracht zur Nahversorgung der Bevölkerung bei und integriert Menschen mit Assistenzbedarf wieder in den ersten Arbeitsmarkt. Ob Lebensmittel, Hygieneartikel oder Haushaltssachen - alles ist vorhanden.

Neben mehreren Mitarbeiterinnen vom Fach, sind auch drei „Klienten“ des Sozialwerk’s St. Georg in der Halberbrachter Dorfmitte regelmäßig beschäftigt. Diese Chance ins Berufsleben einzusteigen, wird von Menschen mit Assistenzbedarf gerne angenommen, wie Einrichtungsleiterin Dagmar Dittmar erläutert. Aufgaben sind Obst, Gemüse und Milchprodukte auf Frische zu kontrollieren, Regale aufzufüllen und auf Sauberkeit und Ordnung zu achten. Mesut Karadag ist als vierter Azubi hinzugestoßen. „Unser Laden“ erweist sich nicht nur als zuverlässiger Ausbildungsbetrieb, sondern auch als perfekte Kommunikationszentrale des Dorfes: „Ein Schwätzchen ist ausdrücklich erwünscht.“, so Vera Müller. Die treuesten der rund 150 Stammkunden sind Senioren, die offener für ein Gespräch sind, und Kinder, welche meist vor und nach der Schule noch schnell etwas Süßes einkaufen. Es ist den Kunden selbst überlassen, ob sie ihre Ware im Halberbrachter Dorfladen direkt einkaufen und mitnehmen oder den Einkauf per kostenlosem Lieferservice nach Hause bringen lassen.

Zwei feste Liefertage
Auch eine telefonische Bestellung ist möglich. Dienstag und Freitag sind die festen Liefertage. Zudem werden die Einrichtungen des Sozialwerks im Sauer- und Siegerland beliefert. Darunter Schmallenberg, Fredeburg, Attendorn, Olpe, Altenhundem und Siegen. „Wenn wir diese Einrichtungen nicht hätten, wäre es kritisch.“ sagt Dagmar Dittmar.

Die Euphorie der Gründerjahre ist inzwischen leider ein wenig der Gleichgültigkeit der örtlichen Bevölkerung gewichen. Diese fährt vermehrt zum Einkauf in die umliegenden Täler. Die Einwohner in Halberbracht müssen angesprochen und animiert werden um in dem Laden einzukaufen. „Unser Laden“ möchte jetzt kräftig die Werbetrommel rühren, damit dem Geschäft im Höhendorf nicht das selbe Schicksal droht wie jenem in Arnshausen, der inzwischen wegen Unrentabilität geschlossen werden musste. Mittlerweile ist „Unser Laden“ in Dotzlar, Halberbracht und Berghausen vertreten, wobei man beschlossen hat ein Limit zu setzen: „Wenn es zu weit in die roten Zahlen geht, sehen wir uns gezwungen zu schließen.“ Es verwundert schon sehr, dass so etwas kundenfreundliches und einzigartiges von den Einwohnern nicht unterstützt werde: „Wir müssen die Halberbrachter wieder wach rütteln!“

Halberbrachter Termine in Google Kalender

Alle Termine rund um Halberbracht gibt es nun in einem öffentlichen Google Kalender der automatisch aktualisiert wird. Der Kalender kann dabei in den eigenen Google Kalender „eingebettet“ werden. Eine Anleitung dazu findet ihr hier

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Der Kalender kann auch in alle ICAL fähigen Kalender integriert werden, die entsprechende URL findet ihr hier

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„Wir wollen bei Familie und Freunden leben“

Der Westen vom 25.07.2016

 

Halberbracht. Demografischer Wandel. Landflucht besonders der jüngeren Generationen. Das scheinen in Halberbracht keine brennenden Themen zu sein. Hört man die Argumente der jungen Erwachsenen, die ihrem Heimatort eben nicht den Rücken kehren, sondern dort sesshaft werden wollen, stellt sich die Frage: Ist das Lennestädter Bergdorf Halberbracht wirklich nur eine Ausnahme?

Katharina Hammerschmidt und ihr Freund Kevin Schweinsberg waren drei Jahre weg aus ihrem Dorf. Arbeiteten in Attendorn. Sie als Mitarbeiterin eines Geldinstituts, er als Metallbau-Ingenieur. „Eine schöne Zeit, die Hansestadt hat einiges zu bieten“, erinnert sich das Paar. Auch wenn die gastronomischen Angebote in Attendorn in den letzte Jahren doch etwas zurück gegangen sind. Zuerst war ihnen gar nicht bewusst, dass sie in diesen Jahren oft, sehr oft in Halberbracht waren.

Familie und Freunde

In den großen Familien war immer was los. Und natürlich im riesigen Freundeskreis. „Als wir uns bewusst wurden, dass wir praktisch jedes Wochenende in unserem Heimatort waren, habe wir gemeinsam den Entschluss gefasst, uns dort fest anzusiedeln“, so Katharina Hammerschmidt.

Kevins Schwester Sarah und deren Mann Martin Wolf haben ihr Haus direkt nebenan errichtet. Sie: gestandene Sauerländerin, er: waschechter Meerbuscher. Gemeinsam lebten sie etliche Jahre in Duisburg. Schnell reifte der Plan: Wenn Kinder da sind, siedeln wir um ins Sauerland. Was dann aber gar nicht so einfach war. Denn es gab hinreichend behördlicher Fallstricke, die zu überwinden waren.

Martin Wolf: „Hier lebte die ganze Familie, wir wollten unbedingt wieder nach Halberbracht.“ Eigenheime wurden nicht zum Kauf angeboten, da reifte der Plan zum Bau eines Eigenheims. Aber auch da gab es Probleme: Weit und breit war kein Bauland vorhanden.

Weitere Bauwillige

Es wurden Unterschriften gemeinsam mit anderen Bauwilligen gesammelt, doch zunächst biss man bei der Stadt auf Granit. Geogene Gegebenheiten wie Grenzwertüberschreitungen der Kategorie Babynahrung sorgten für politische Diskussionen. Schließlich waren die städtischen Bedenken mit einem Bodenaustausch bzw. einer Auffüllung mit Mutterboden ausgeräumt. Die Bagger konnten rollen.

Guido Haase (Liegenschaftsabteilung der Stadt Lennestadt) bestätigt das große Interesse der heimischen Bauwilligen: „Es liegen bereits Listen von Interessenten bei uns vor, die sich ebenfalls massiv für eine Baumöglichkeit in Halberbracht interessieren.“ Diesen Wünschen will die Stadt mit einer Änderung des Bebauungsplans „An den Birken“ und einer Ausweisung von rund 3000 qm unterhalb der bestehenden Wohnstraße entsprechen. Fünf bis sechs neue Häuser könnten dort entstehen.

Familienbande

Sind es also nur die familiären Bande, die die jungen Halberbrachter im eigenen Dorf hält oder dorthin zurückkehren lässt? Es liegt wohl auch an der Politik bei den Baulandpreisen. „In Dünschede hätten wir für den Quadratmeter das Doppelte gezahlt“, so Schweinsberg. Und seine angehende Gattin Katharina pflichtet bei: „In Halberacht sind die Baulandpreise noch erschwinglich.“

Für die Direktversorgung im Dorf wünscht sie sich besonders für die älteren Menschen eine Nahversorgung durch den Dorfladen und darüber hinaus über einen Lieferservice oder Verkaufswagen. Schade sei es, dass die kleine Grundschule schon vor Jahren geschlossen wurde. Die Mädchen und Jungen müssen jetzt nach Meggen fahren.

Noch wichtiger sei für junge Eltern aber die Existenz eines Kindergartens am Ort. Unvergleichlich sei auch der Blick aus dem Höhendorf hinab in die Täler, schwärmt Martin Wolf: „Und jetzt ist auch mein Traum wahr geworden: Wir sind mit wenigen Schritten zum Spaziergang im benachbarten Wald.“

Stadtpokal in Halberbracht

Der Westen vom 16.07.2016

 

Der TuS Halberbracht richtet vom 18. bis 22. Juli das Fußball-Stadtpokalturnier von Lennestadt aus. Titelverteidiger ist A-Kreisligist FC Langenei/Kickenbach.

Der Sponsor, die Volksbank Bigge-Lenne hat Preisgelder von insgesamt 1000 Euro ausgelobt. Der Stadtpokalsieger erhält 400, der Finalist 300, der Dritte 200 und der Vierte 100 Euro.

Mit zwölf Vereinen ist das Turnier das quantitativ größte Fußballturnier im Kreis Olpe. Gespielt wird in vier Dreiergruppen von montags bis donnerstags. Die Gruppensieger qualifizieren sich für die Halbfinalspiele am Freitag, den 22. Juli.

Wichtig: Die Spiele der Gruppe 1 finden nicht erst am Mittwoch, den 20. Juli statt. Zum Auftakt am Montag, den 18.Juli, gibt es die Spiele der Gruppe 3.

Der Spielplan 
Montag, 18. Juli Gruppe 3 
18.30 Trockenbr. – Halberbracht
19.20 Verlierer 1 – FC Lennestadt
20.10 Sieger 1 – FC Lennestadt

Dienstag, 19. JuliGruppe 2 
18.30 Elspe – RW Lennestadt
19.20 Verlierer 1 – Maumke
20.10 Sieger 1 –Maumke
Mittwoch, 20. Juli

Gruppe 1 
18.30. Vat. Meggen – Kirchv./Bonzel
19.20 Verlierer 1 – Saalhausen/Ob.
20.10 Sieger 1 – Saalhausen/Ob.

Donnerstag, 21. JuliGruppe 4 18.30 Oedingen/B.- Langenei/K.
19.20 Verlierer 1 – Oberelspe
20.10 Sieger 1 – Oberelspe

Freitag, 22. JuliHalbfinale 
18.30 Sieger G 1 – Sieger G 2
19.20 Sieger G 3 - Sieger G 4
20.10 Elfmeterschießen um Platz 3
20.30 Finale

Michael Meckel

Pfarrverbundsfest in Schützenhalle

Das Pfarrverbundsfest am Sonntag, 26.06. findet witterungsbedingt in der Schützenhalle statt.

 

Alles andere als eine ernste Sache

Der Westen vom 14.06.2016

Halberbracht. Es ist schon eine ungewöhnliche Proklamation. Anstelle eines Anzuges strahlt Melanie Müller im purpurroten Mantel mit passender Kopfbedeckung und selbst gefertigter Kette als neue Königin des Queens Clubs in die Handykameras ihrer Konkurrentinnen.

Passend zur Proklamation und zum Fall des Vogels ertönen die bekannten Märsche vom Band. Musik können die Damen auch selber machen. Noch schnell beim Nachwuchs das Spielzeug-Trömmelchen, die Triangel und die Plastiktrompete gefilzt – und schon ist das musikalische Ensemble komplett. Dass der Jubel bei der Übergabe der Insignien jegliche Musik übertönt, liegt auf der Hand.