Cafe Viereck in Halberbracht gibt es bald nicht mehr

WP vom 21.04.2017

 

 

Der Bagger frisst sich durch die verwohnten Räume. Das frühere Obdachlosenheim in Halberbracht wird abgerissen.

 

Die schäbige, verschieferte Außenfassade ist bereits Schnee von gestern. Seit wenigen Tagen rücken die Bagger der Firma Behle aus Kirchhundem einem Schandfleck der Stadt Lennestadt auf den Putz: Die Obdachlosenunterkunft in der Oststraße 13 in Halberbracht, der sogenannte „Klingelpütz“, wird derzeit abgerissen. Immer wieder sorgte das Gebäude in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten für Gesprächsstoff.

Abriss 2015 beschlossen

Früher wurden dort Obdachlose, in den letzten Monaten Flüchtlinge untergebracht, für die es auf dem freien Wohnungsmarkt keine Unterkunft gab. Da die Stadt Lennestadt im gesamten Stadtgebiet etwa 130 Wohnungen in etlichen Ortsteilen besitzt, trafen Politik und Verwaltung bereits 2015 die Entscheidung sich von vielen Immobilien zu trennen.

Zu dem Zeitpunkt liefen die Ausschreibungen für den Abriss des „Klingelpütz“ bereits. Nach Beseitigung des kubusartigen Gebäudes mit dem Flachdach, deshalb auch Café Viereck genannt, sollen auf dem rund 2200 qm großen Gelände vier Bauplätze erschlossen werden. Bei einem Quadratmeterpreis von 60 Euro wäre das eine Brutto-Einnahme von 132 000 Euro, so dass nach Abzug aller Kosten ein Gewinn von 51 000 Euro bleibe, rechnete Reinhard Korth (Liegenschaften) seinerzeit vor. Bauplätze in Halberbracht sind heiß begehrt. Bislang liegen für die vier Bauplätze bereits acht Anfragen vor.

Wann das Gebäude genau gebaut wurde, das weiß auch Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt nicht genau. Eigentlich war es immer da, schon vor der Gründung der Stadt Lennestadt 1969. Zuerst sollten gar vier dieser rechteckigen Bauten als sogenannte Sozialunterkünfte auf dem Grundstück an der Oststraße entstehen.

Immer wieder geriet das Gebäude durch seine Bewohner in die Schlagzeilen. Seit 2005 wurden allein bei der Polizei 33 Straftaten aktenkundig. Meist waren es Fälle aus dem Bereich Kleinkriminalität, wie Hausfriedensbruch, wenn sich die Bewohner gegenseitig die Zimmertüren eintraten oder Sachbeschädigung, Ruhestörung durch Saufgelage oder Widerstand gegen Polizeibeamte. „Oft spielte Alkohol dabei eine Rolle“, erinnert sich Polizei-Pressesprecher Stephan Ommer.

Mord im August 1990

Im August 1990 allerdings führte eine Auseinandersetzung unter den Bewohnern zu einer Mordanklage. Damals erstachen Zechbrüder einen Kumpanen in dessen Wohnung und erbeuteten eine Geldsumme.

Auch die Lennestädter Feuerwehr war öfter zu Gast im Halberbrachter „Klingelpütz“. Weil das Gebäude keine Zentralheizung besitzt und nur über Öfen in den Zimmern geheizt wurde, kam es aus den unterschiedlichsten Gründen zu Feuerwehreinsätzen. Mal war das Ofenrohr defekt, mal war ein Bewohner mal wieder beim Suppekochen eingeschlafen.

Seitdem nur noch Flüchtlinge in der Oststraße 13 wohnten, war es ruhig geworden. In ein paar Tagen wird vom Café Viereck nichts mehr zu sehen sein. Die Halberbrachter werden das Haus sicher nicht vermissen.

Nicole Voss und Volker Eberts

Halberbrachter Frühlingsklänge

Lokalplus vom 14.04.2017

 

 

Halberbracht. Der Tambourcorps und der MGV St. Johannes Halberbracht laden alle Musikinteressierten zu einem gemeinsamen Frühlingskonzert am Sonntag, 23. April, ein. Unter dem Motto „Halberbrachter Frühlingsklänge“ findet das Konzert in der Halberbrachter HJE-Festhalle statt.

Die Veranstalter präsentieren unter der Leitung von Marcel Laukant und Michael Nathen eine bunte Mischung aus altbekannten und neuen Stücken, die dem Publikum Lust auf den Frühling machen soll. Einlass ist um 15 Uhr (mit Kaffee und Kuchen), das Konzert beginnt um 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

(LP)

Neue Fotos "in und um Halberbracht"

 

Neue Fotos "in und um Halberbracht" sind über folgenden Link ab sofort zu sehen!

 

Flickr Fotogalerie

In und Um Halberbracht


Vielen Dank für die Bereitstellung an Alfred Berkenkopf!

"Unser Laden" in Halberbracht

Unser Laden Halberbracht

 

„Wie schön, dass es einen Dorfladen in Halberbracht gibt“, sagen viele, aber sie kaufen woanders. Damit wird die Existenz dieses Geschäftes in der Ortsmitte zutiefst gefährdet:

 

Die Fakten:

  • Im Jahre 2016 gingen 3000 Kunden verloren das macht im Monat 250 Kunden und am Tag 10 Kunden weniger.
  • Der Durchschnittsverkauf pro Kunde war im Jahr 2015 bei 9,45 € und im Jahr 2016 bei 5,49€, eine Differenz von fast 4,-- €.
  • Der Dorfladen hat 2016 in Halberbracht deutliche Verluste gemacht, die nahelegen, den Dorfladen sofort zu schließen.
  • Die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung haben beschlossen, dem Laden noch eine Chance bis zum Jahresende zu geben. Ändert sich die Kundenzahl und derDurchschnittsverkauf nicht zum positiven, wird der Dorfladen geschlossen.

 

Notwendig sind täglich nur 10 Kunden mehr mit einem Einkauf für 10.--€, dann kann es gelingen ihn zu erhalten.

Bilder "Stramme Waden" 2017

Stramme Waden 2017

Männerballett Ihnetal verteidigt Titel

Lokalplus.nrw vom 20.03.2017

https://www.lokalplus.nrw/nachrichten/verschiedenes-lennestadt/maennerballett-ihnetal-verteidigt-titel-13154

 

Foto: Ina Hoffmann

 

 

Halberbracht. Auch bei der sechsten Auflage des „Grand Prix der strammen Waden“ am Samstag, 18. März, in Halberbracht konnten sich die Veranstalter wieder über Bombenstimmung und eine voll besetzte HJE-Festhalle freuen. Das Männerballett Ihnetal überzeugte erneut auf ganzer Linie und konnte den Vorjahressieg wiederholen.

Längst sind die Männerballetts zum festen Bestandteil der Karnevalsveranstaltungen geworden. Und meist sind sie es, die am meisten bejubelt werden. Da lag es nahe, einen Wettbewerb ins Leben zu rufen, bei dem sich die sportlichen Männer messen können. 

Auch beim sechsten „Grand Prix der strammen Waden“ gaben die elf teilnehmenden Männerballets der Region alles und zeigten sportliche wie akrobatische Höchstleistungen, die von den gut 550 Besuchern frenetisch gefeiert wurden. Im Dirndl, Trainingsanzug, Affenkostüm oder in Polizeiuniform gaben die Männer eine gute Figur ab und wurden dafür bejubelt.

„Die Auftritte werden von einer unabhängigen Jury aus sechs Tanzexperten bewertet. Da geht es darum, ob die Schritte synchron sind, wie aufwändig und phantasievoll der Tanz ist und vieles mehr. Aus jeder Garde bewertet zusätzlich eine Trainerin die anderen Teilnehmer. Aus allen Bewertungen ergeben sich schließlich die Gesamtpunkte“, erklärt Thomas Hufnagel, Vorsitzender des Schützenvereins St. Hubertus, der gemeinsam mit dem Verein für Ski- und Freizeitsport Halberbracht die Organisation des Events übernahm.50 Liter Bier für den SiegerAm Ende übernahm erneut das Männerballett Ihnetal die Führung und konnte den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Dafür erhielten die Tänzer 50 Liter Bier für die nächste Party. Der zweite Platz und somit 30 Liter Bier gingen an die Bamenohler Ballermänner. Dritter wurden die Hurricanes aus Olpe und nahmen einen Gutschein über 20 Liter Bier in Empfang. Doch auch die anderen gingen nicht leer aus: Jede teilnehmende Garde konnte sich über einen Gutschein für eine Kiste Bier freuen.

Neben den Männern traten auch drei Garden außer Konkurrenz auf: die Prinzengarde Bamenohl, die Marketenderinnen aus Welschen-Ennest und die Tanzgarde Halberbracht zeigten ihre aktuellen Showtänze.

Auf der Aftershowparty wurde zur Musik von DJ Schniedel bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
 
Die teilnehmenden Männerballetts 2017
 
-          Wennemänner (Wennemen)

-          Rhythmus Götter (Fretter)

-          Die echten Kerlchen (Meggen)

-          Männerballett Kolping (Welver)

-          VSF Halberbracht

-          Printengarde Pink-Weiß (Rhode)

-          Männerballett Schönau

-          Ballermänner (Bamenohl)

-          Hurricanes (Olpe)

-          Zieh blank (Dünschede)

-          Männerballett Ihnetal
 
Ein Artikel von Ina Hoffmann

Schnapsidee wird zum Erfolgsrezept

WR vom 16.03.2017

 

Samstag startet zum sechsten Mal der „Grand Prix der Strammen Waden“ in Halberbracht. Männerballetts bringen das Publikum zur Verzückung

Halberbracht. Präsentation, karnevalistischer Aspekt, Umsetzung, Choreographie, Kreativität, Tanztechnik und Ausführung, sind Kriterien die am kommenden Samstag, 18. März, ab 19.19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) beim sechsten Grand Prix der Strammen Waden in der Schützenhalle Halberbracht in den Fokus rücken. Zumindest für die Juroren. Für die Zuschauer bedeutet die sechste Veranstaltung ihrer Art, die längst Kultstatus hat, spektakuläre Tanzeinlagen und jede Menge Gaudi.

Gleich bei der Premiere im Jahr 2012 brach die Veranstaltung sämtliche Besucherrekorde. Die genial, verrückte Idee sorgt stets für jede Menge Spaß bei den Tänzern, Juroren und Zuschauern. Es ist eben eine fantastische Symbiose aus Training für das Zwerchfell und vor Lachen tränenden Augen, teilweise spektakulären Hebefiguren und ansteckender Freude am eigenen Tun. Dabei wird der sportliche Aspekt nicht außer Acht gelassen. Während bei Hebe- und Wurffiguren normalerweise schmucke Tanzmariechen durch die Lüfte fliegen, drehen die teilnehmenden Männerballett-Gruppen den Spieß um und werden selbst zu Flugobjekten.

Augenfällig auch die tollen Ideen, die in vielen Proben von den Tänzern und ihren Trainern umgesetzt wurden. Und immer wieder die gleiche Erkenntnis: Die vielen Proben sind zu aufwändig für möglicherweise nur einen Auftritt beim örtlichen Karneval. Andererseits sind Männerballetts gefragt und werden auch gerne zu auswärtigen Terminen gebucht.

Volles Haus

Am Grand Prix der Strammen Waden packen alle die Kostüme gerne noch mal aus und zeigen ihr Können, gewohnheitsgemäß in einer rappelvollen Halle vor einem begeisterten Publikum. Titelverteidiger ist das Männerballett Ihnetal. Die Jungs überzeugten die Juroren im vergangenen Jahr mit ihrer Darbietung zu einem Medley bekannter Rockhits vergangener Zeiten. Die Idee zu dem Event entstand aus einer Bierlaune heraus. Zunächst wollte die Halberbrachter Carnevals Company eine Herrensitzung zu organisieren. Konkreter wurden die Gedanken bei einem Ausflug des Halberbrachter Männerballetts .

Nach dem Gespräch mit dem Schützenverein wurde das nach wie vor im Kreis Olpe einmalige Event aus der Taufe gehoben. „Eigentlich hatten wird vor der ersten Veranstaltung richtig Muffensausen. Die Resonanz übertraf alle unseren Erwartungen“, blickt Schützenvereinshauptmann Dirk Müller zurück. Einig ist sich das Orgateam um den VSF-Vorsitzenden und Moderator Harald Grobbel, dass diese Veranstaltung nicht ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer realisierbar wäre.

Dank an die Helfer

Ein Dank gilt daher schon jetzt allen, die auch dieses Jahr Garanten für ein grandioses Spektakel sein werden und denen die bislang tatkräftig anpackten. 

Bürgerversammlung zum Thema Ortsentwicklung

Lokalplus vom 07.03.2017

 

Halberbracht. Zu einer Versammlung sind alle interessierten Bürger für Montag, 13. März, um 18 Uhr in das Pfarrheim Halberbracht, Am Kickenberg, eingeladen.

Thema ist die Ortsentwicklung in Halberbracht. Dabei wird u.a. auf den Bebauungsplan „Auf dem Felde“ mit vorgezogener Bürgerbeteiligung, die Aufhebung des Bebauungsplanes „Ortskern“, den Abriss des Gebäudes Oststraße 13, den Bau eines Regenrückhaltebeckens und den Umbau der ehemaligen Grundschule zum Feuerwehrgerätehaus eingegangen.

TuS Halberbracht verabschiedet Ralf Henrichs mit viel Applaus

WR vom 28.02.2017

 

15 Jahre Vorstandstätigkeit im Jugendbereich

Halberbracht. Guido Haase, Vorsitzender des TuS Halberbracht, der zusammen mit dem Kassierer Carsten Schack für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurde, verabschiedete unter großem Applaus der Mitglieder den Jugendvorstandsvorsitzenden Ralf Henrichs nach 15 Jahren aktiver Vorstandstätigkeit im Jugendbereich. Neu in den Jugendvorstand wurden Lars Henrichs und Sebastian Nawrath gewählt.

Stephan und Volker Henrichs, Jürgen und Manfred Winkel, Wolfgang Gödde und Ivo Jankowsky können auf 40 Jahre und Mathias Schweinsberg auf 50 Jahre Mitgliedschaft im Sportverein zurückblicken.

In der Versammlung wurde intensiv über die Bildung einer Spielgemeinschaft mit BW Oedingen und BVB Bracht diskutiert. Der TuS Halberbracht wird aber 2017/18 zwei eigenständige Seniorenmannschaften melden. Die Gespräche mit Oedingen und Bracht sollen aber parallel fortgesetzt werden.