Der Halberbrachter Dorfladen gibt auf

WP vom 04.08.2017

Volker Eberts

 

HALBERBRACHT.   Das Lebensmittelgeschäft „Unser Laden“ in Halberbracht schließt zum 30. November. Wieder geht ein Stück „Dorf“ verloren.

Mit roten Zahlen kann auf Dauer kein Geschäft überleben, auch nicht das Lebensmittelgeschäft „Unser Laden“ Lebensmittel & mehr in Halberbracht. Das Geschäft schließt zum 30. November. Das teilte gestern der Betreiber, die INTZeit Arbeit gGmbH mit. Sieben Jahre, seit 2010, betrieb das Inklusionsunternehmen den Halberbrachter Dorfladen, um Menschen mit Assistenzbedarf die Teilhabe am Arbeitsmarkt zu sichern.

„Leider sind wir inzwischen nicht mehr in der Lage, das Angebot für unsere Kunden in Halberbracht und Umgebung aufrecht zu erhalten. Obwohl wir in den letzten Monaten unsere Aktivitäten noch einmal hochgefahren haben und die Resonanzen durchweg positiv waren, sagen die Zahlen etwas anderes. Es reicht unter dem Strich nicht, um den Standort weiter zu betreiben“, begründet Einrichtungsleiterin Dagmar Dittmar die Entscheidung zur Schließung.

Bereits vor einem Jahr hatte die Leitung auf die prekäre Lage hingewiesen. „Wenn es zu weit in die roten Zahlen geht, müssen wir schließen“, sagte Dagmar Dittmar damals und kündigte gleichzeitig eine neue Werbeoffensive an. „Wir müssen die Halberbrachter wieder wach rütteln“, sagte Dittmar.

Was auch gelang. Dittmar: „Wir haben gemacht und getan, mit Vereinsvorständen und der Politik gesprochen und mit Knüllerpreisen gearbeitet. Es wurde auch besser, aber nach kurzer Zeit ist das alles wieder eingeschlafen.“ Die Kunden blieben weg, die roten Zahlen blieben. Auch die Idee, den Laden mit ehrenamtlichen Kräften zu betreiben, ließ sich nicht realisieren. Dittmar: „Wir haben alles versucht um den Laden zu halten.“

Aktivierung des Dorflebens

„Vom Konzept der Quartiersentwicklung und der Aktivierung des Dorflebens sind wir nach wie vor überzeugt. Aber ein Standort muss sich eben auch tragen“, sagt INTZeit Geschäftsführer Holger Gierth. „Unser Dank gilt in erster Linie den Kunden, die Unser Laden die Treue gehalten haben. Aber auch den vielen Fürsprechern und Partnern aus Politik,Vereinen und Vorständen und den Bürgern, die sich für Unser Laden eingesetzt haben.“ Vor 14 Tagen hatte das Management die Reißleine gezogen und die Schließung beschlossen. Die Reaktionen im Ort sind unterschiedlich: „Alle sind traurig, aber man den Schritt auch verstehen“, so Dittmar.

Sehr traurig sei auch das fünfköpfige Team, das jetzt auseinandergerissen werde. Arbeitslos muss wohl keiner werden. Die fünf Mitarbeiter und ein Azubi erhalten ein Angebot zur Weiterbeschäftigung an einem der INTZeit-Standorte in Berghausen, Dotzlar, Kreuztal, Siegen-Niederschelden oder Geisweid. In den sieben Jahren seit der Eröffnung haben drei Klienten des St. Georgs-Werks bei„Unser Laden“ in Halberbracht eine solide Verkäuferausbildung durchlaufen und abgeschlossen.

Erstmalig gibt es Frauenfußball beim TuS Halberbracht

WP vom 04.07.2017

 

Halberbracht

In der Geschichte des TuS Halberbracht hat es das noch nicht gegeben. Zum ersten Mal stellt der Verein eine eigenständige Frauenmannschaft auf die Beine. Viele Mädchen und Frauen, die mehrere Stationen in der Jugend des TuS Halberbracht durchlaufen haben, äußerten den Wunsch, in ihrem Heimatverein zu spielen. Der Verein war davon begeistert und entwickelte ein Konzept, um dies zu ermöglichen.

Kati Horst wird Spielertrainerin

In einem ersten Schritt konnte Kati Horst als Spielertrainerin gewonnen werden. Die 27-Jährige durchlief beinah alle Stationen in der Jugend von BW Oedingen und wechselte dann zu den Mädchen von Finnentrop. Im Seniorenbereich spielte sie für die Frauen des FC Finnentrop und wechselte einige Jahre später zu RW Lennestadt. Nun beginnt ein neues Kapitel für die erfahrene Spielerin mit ganz neuen Aufgaben in Halberbracht.

Die Mannschaft wird in der Kreisliga A starten. Das Training findet voraussichtlich dienstags und donnerstags um 19 Uhr auf dem Sportplatz an der Ziegenweide in Halberbracht statt. Interessierte Spielerinnen, die das 16. Lebensjahr bereits erreicht haben, sind herzlich willkommen und können sich unter 0162/ 9199094 melden. Die Frauen vom TuS würden sich sehr freuen.

Spielleute halten zusammen

WP vom 20.06.2017

Nicole Voss

 

Halberbracht 

Konkurrenzgehabe unter Musikvereinen und Tambourcorps ist Schnee von gestern. Man unterstützt sich, hilft sich gegenseitig und greift in einem anderen Verein zum Instrument, wenn Not am Mann oder Frau ist. Die Spielleute in Lennestadt halten zusammen. Beim Halberbrachter Schützenfest bildete sich in Windeseile ein Projektorchester. So etwas hat es bisher noch nicht gegeben.

Freiwillige gesucht

Nachdem in einem zähen Ringen der neue König Joachim „Schocker“ Schröder, einer der Aktivposten des Halberbrachter Tambourcorps, sich nach jahrelangem Kampf seinen Traum von der Königswürde erfüllt hatte, war klar, dass große Teile des Tambourcorps während des Festzugs im Hofstaat und nicht in den Reihen des Tambourcorps mitmarschieren würden. Nun ging es darum schnellstmöglich eine spielfähige Besetzung für den sonntäglichen Festzug zusammen zu stellen. „In einem stadtweiten Rundruf wurden Freiwillige gesucht, die den Verein samt König und Hofstaat in den richtigen „Tritt“ bringen sollen“, blickt Andreas Schmidt, Vorsitzender des Tambourcorps Oberelspe, auf die spontane Aktion zurück. Dies hatte zur Folge, dass 37 Musikerinnen und Musiker aus fünf Vereinen zum Festzug antraten und ein starkes „Ersatz-Tambourcorps“ für den Festzug bildeten. Im Anschluss an den Umzug brachten die Trommler und Pfeifer dem Königspaar noch ein gemeinsames Ständchen.“

Die verschieden farbigen Barrets, Schiffchen und Kappen der Musikerinnen und Musiker ließen auch optisch keinen Zweifel daran, dass hier ein Projektorchester, das in dieser Zusammenstellung wohl nie mehr zusammen spielen wird, durch die Straßen zog.

Kein Zufall

Dass die Aktion so erfolgreich war, ist aber kein Zufall. Seit einigen Jahren pflegen die Spielleute in Lennestadt unter dem Dach des eigenen Stadtverbands ein gutes Miteinander. Man kennt sich, schätzt sich und arbeitet auf mehreren Ebenen gut zusammen.

Beispiel Notenliteratur: Was bei den Blasorchestern mit ihrer einheitlichen Marschliteratur alltäglich ist, ist im heimischen Spielmannswesen noch nicht überall an der Tagesordnung. Anlass für den Stadtverband der Lennestädter Spielmannszüge bereits vor Jahren für eine Vereinheitlichung der Marschliteratur zu sorgen.

Stücke wurden vereinsintern überarbeitet, gemeinsame Proben wurden organisiert und die gängigen Märsche mit einheitlichem Notenmaterial neu angeschafft. Die Früchte dieser gemeinsamen Strategie konnten in Halberbracht gesehen und gehört werden.

Aktuell beschäftigt sich der Stadtverband auch mit einer einheitlichen Jugendausbildung auf Stadtebene. Hier sollen weitere Synergien gefunden werden.

Einige spielen nicht mehr

Die Kooperation, die von allen Verein getragen wird, ist auch aus der Not entstanden. Trotz Nachwuchswerbung haben manche Spielmannszüge bzw. Tambourcorps nicht mehr den Zulauf wie vor Jahren. Mehrere Vereine im Kreis mussten in den letzten Jahren den aktiven Spielbetrieb einstellen.

Neue Trommler und Flötisten, die in den Vereinen eine gute Ausbildung genießen möchten, sind immer herzlich willkommen. Wer Interesse am Mitwirken in einem der Lennestädter Tambourcorps in Altenhundem, Halberbracht, Elspe, Meggen und Oberelspe hat, ist eingeladen sich bei den Vereinsvorständen über die Ausbildung zu informieren.

Schützenkönig Joachim Schröder: „Das ist mein Jahr“

WP vom 12.06.2017

 

Schützenkönig Joachim Schröder: „Das ist mein Jahr“

Nicole Voss

 

 

 

HALBERBRACHT  Großer Jubel bei „Schocker“ Schröder.

. „Erst Prinz, dann König. So wird es gemacht“: Klare Ansage von Jochen „Schocker“ Schröder am Samstag an der Vogelstange in Halberbracht. Doch wer weiß, dass sich der Disponent bei der Firma Remondis schon mehrfach vergeblich am Königsvogel zu schaffen gemacht hat, geriet vermutlich ins Zweifeln. An der Vogelstange herrschte wie in den vergangenen Jahren reger Andrang.

Mit Julian Winkel, Dieter Drees, Mario Pagliarani, Dominic Henrichs, Ludger Quiter, dem Vereinsvorsitzenden Thomas Hufnagel, Joachim Schröder und „Quotenfrau“ Sarah Mettner legten auch zum Finale noch acht der anfänglich 37 Schützen an.

Stabiles Exemplar

Das neue Vogelbauer-Quartett hatte den Anwärtern ein besonders stabiles Exemplar serviert. Erst nach dem 123. Schuss ließ Joachim Schröder seiner Freude über den erfolgreichen Abschuss des Aars freien Lauf. Zu seiner Königin erwählte sich der 50-Jährige seine Frau Heike. Die ersten herzlichen Glückwünsche gab es von Sohn Kai, der es am Freitag auf die Jungschützenkönigswürde abgesehen hatte und gerne das Double ins Haus Schröder geholt hätte, und Tochter Julia. Den Apfel schoss Gisbert Klein und das Zepter Kai Thomsen. Thomas Hufnagel sorgte mit der von ihm geschossenen Krone für ein Novum: Beim Jungschützenkönigsschießen holte der Vereinsvorsitzende ebenfalls die Krone, mit seinem Ehrenschuss, was ihn natürlich eine Runde an die Jungschützen kostete.

Mehr geht nicht

Mehr als Joachim Schröder kann man in einem Jahr wohl nicht erreichen. Im Februar wurde er zum Prinz Karneval in Halberbracht proklamiert. Es folgte die Auszeichnung des Volksmusikerbundes für besondere Verdienste des langjährigen Schlagwerkers und ehemaligen Vorsitzenden des Tambourcorps. Im Mai folgte die Silberhochzeit und jetzt die Königswürde. Joachim Schröder, der vor 30 Jahren als Jungschützenkönig regierte, fasste treffend zusammen: „Das ist mein Jahr.“

Zuvor stellte der Schützennachwuchs am Lasergewehr seine Treffsicherheit auf die Probe. Als einziger unter 18 Bewerbern erreichte der zehnjährige Realschüler Collin Zorn die maximalen fünf Treffer und wurde zum Kinderkönig proklamiert.

Spannend bis zum letzten Schuss war auch das Jungschützenkönigsschießen: Hier hatte Myles Schulz mit dem 157. Schuss die Nase vorn. Der 20-Jährige wollte eigentlich schon zwei Runden vor dem Finale seine Schießmarke abgegeben. Lautstark angefeuert von den Jungschützen, ließ sich der Maschinenbau-Student anspornen und war im „Kampf“ gegen Patrick Hufnagel, Kai Schröder, Lars Henrichs, Sebastian Gödde, Tamara Drees und Luca Weiße erfolgreich. Letztgenannter verpasste zwar die Königswürde, wurde jedoch für den erfolgreichen Abschuss beider Flügel mit einem Schuss mit einer Kiste Gerstensaft belohnt.

Der Queens-Club in Halberbracht hat eine neue Königin

Lokalplus.nrw vom 09.06.2017

 

Vögelin Rosalie streckt nach drei Stunden ihre pinken Federn

Der Queens-Club in Halberbracht hat eine neue Königin

 

Der Queens-Club Halberbracht mit seiner Rosalie in der Mitte: Kurz danach begann das Vögelinnen-Schießen.
 
Von Kerstin Sauer
Redaktion
 
Halberbracht. Eins muss man ihr lassen: Rosalie hat weitaus mehr Durchhaltevermögen bewiesen als die meisten ihrer männlichen Vogel-Kollegen. Tapfer hielt sie dem Beschuss der rund 30 Halberbrachter Damen statt, bevor sie nach drei Stunden die pinken Federn streckte und – ohne Frage anmutig und elegant – Richtung Boden segelte. Der Queens-Club aus Halberbracht hat eine neue „Queen Be“.
Vier Jahre ist es her, dass beim Halberbrachter Schützenfest einige Frauen an der Schießbude einen Plan schmiedeten: Wir gründen einen Queens-Club mit einem eigenen Vogelschießen. „Nicht als Gegenveranstaltung zum eigentlichen Schützenfest, sondern als Einstimmung“, wie Andrea Alfes, Vorsitzende der Queens, betont.
 
 
Was mit einer Handvoll Damen begann, entwickelte sich schnell zu einer beliebten und vor allem lustigen Tradition. Der Ablauf folgt Jahr für Jahr demselben Muster: Am Donnerstag vor dem Halberbrachter Schützenfest treffen sich die inzwischen rund 30 Damen des Queens-Clubs am Lädchen im Ort und gehen gemeinsam zur aktuellen Königin, der „Queen Be“. 

Nach einem kleinen Umtrunk und einem Gruppenfoto am Ehrenmal zieht die Truppe den Berg hinauf zum Halberbrachter Sportplatz, wo das „Vögelinnen-Schießen“ auf Rosalie beginnt.
 

Rosalie ist es auch, die eigentlich im Mittelpunkt der Veranstaltung steht. Während ihre männlichen Vogel-Kollegen traditionell in einen Kugelfang geschraubt werden, darf Rosalie mit ihren pinken Federn, ihrer Perlenkette, dem Krönchen und den silbernen Pumps frische Halberbrachter Luft schnuppern: Mit 20 Bändern ist sie an einem Eisenring befestigt, unterbrochen von einem Schieß-Stern, den die Queens mit dem Luftgewehr treffen müssen.

Nach und nach werden so alle Bänder durchtrennt, bis Rosalie auch den letzten Halt verliert und zu Boden flattert - gebremst allerdings durch ein Sicherungsseil. Wichtig: Auch im Moment ihrer Niederlage sitzen die flauschigen Schwanz-Federn noch 100-prozentig, ebenso wie die Wimperntusche und der pinke Lippenstift. Eine Vogel-Dame, wie sie im Buche steht.

Natürlich gibt es auch Insignien. Auf die hatten es die Queens am Donnerstag, 8. Juni, besonders abgesehen: So fiel schon nach dem ersten Schuss der Glitzer-Nagellack, dicht gefolgt vom Zehen-Spreizer und den Glitzer-Haarspangen.

 

Nur Rosalie hielt sich wacker: Erst nach drei Stunden traf die 26-jährige Celine Becker den letzten Stern und durchtrennte so das letzte Band, das Rosalie bis dato in den Lüften gehalten hatte. Der Jubel bei den Queens war groß: Ein Jahr lang schwingt nun Celine Becker das Zepter des Queens-Clubs. Natürlich ein Zepter in pink.

Ein Artikel von Kerstin Sauer

Ab Freitag wird in Halberbracht gefeiert

WP vom 07.06.2017

  

In Halberbracht wird am kommenden Wochenende von Freitag, 9., bis Sonntag, 11. Juni Schützenfest gefeiert. Das Fest der Feste beginnt am Freitag um 16.15 Uhr mit dem Antreten der Schützen am Vereinslokal. Von dort geht’s zum Ehrenmal, wo die Totenehrungen stattfinden.

Um 17.30 Uhr rückt das Vogelschießen der Jungschützen, die den Nachfolger von Marcel Klaus ermitteln, in den Mittelpunkt. Der neue Jungschützenkönig wird gegen 20 Uhr in der Schützenhalle proklamiert. Finaler Programmpunkt des ersten Festtages ist der Große Zapfenstreich um 23 Uhr am Ehrenmal. Im Anschluss wird in der Halle kräftig weiter gefeiert.

Der Schützenfestsamstag beginnt um 11 Uhr mit dem Antreten der Schützen am Vereinslokal. Ab 13 Uhr wird es an der Vogelstange gleich zweimal spannend. Zunächst wird der neue Kinderkönig und somit Nachfolger von Hannah Schack ermittelt und im Anschluss sind die Königsanwärter am Zuge die Nachfolger ihres Königspaar Dirk Müller und Melanie Schneider zu ermitteln. Die Proklamationen des neuen Kinderkönigs und des Königs sind für 15.15 Uhr in der Schützenhalle vorgesehen. Dem schließt sich ein ausgiebiger Spätschoppen an.

Der dritte Festtag, Sonntag, 11. Juni, steht in den Morgenstunden im Zeichen des Festhochamtes, das um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche beginnt. Ab 11.15 Uhr spielt die Festmusik, der Musikverein Bilstein, unter Leitung von Erwin Völkel in der Schützenhalle zum Konzert auf, in dessen Rahmen die langjährigen und verdienten Mitglieder sowie die Jubelmajestäten geehrt werden. Nach kurzer Pause treten die Schützen um 14.45 Uhr an der Schützenhalle an. 15 Minuten später beginnt der Große Festzug. Um 18 Uhr ist Kindertanz und um 19.15 Uhr Königspolonaise. Ab 20 Uhr ist beste Stimmung mit Tanzmusik angesagt. nivo

10 Jahre Förderverein Kindergarten

Große Brandschutzübung im Kindergarten Halberbracht

Lokalplus vom 12.05.2017

 

Große Brandschutzübung im Kindergarten Halberbracht

 

Halberbracht. Im Rahmen einer Projektwoche zum Thema Feuer und Brandschutz haben die Kinder im Halberbrachter Kindergarten viel Wissenswertes erfahren: Welche Gefahren birgt das Feuer? Wie entsteht ein Feuer? Wie verhalte ich mich, wenn es brennt?                        

 
 
Der Abschluss dieser für die Kinder spannenden und informativen Woche bildete die große Brandschutzübung der örtlichen Feuerwehr für die Kinder, Eltern und Erzieherinnen.
Die Kinder konnten am Brandschutzhaus die Entwicklung von Rauch und die daraus entstehenden Gefahren erkennen. Anschließend wurde der Alarm ausgelöst, eine Räumungsübung durchgeführt und der Halberbrachter Feuerwehr beim Löschen zugeschaut.
 
 
Als besonderes Highlight machte die Feuerwehr es möglich, dass die Familien neben dem Halberbrachter Einsatzwagen noch den Meggener Leiterwagen sowie das neue Elsper Löschfahrzeug an der Feuerwache besichtigen konnten. Die Feuerwehr stand als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung und es war für alle ein gelungener Vormittag.

(LP)

Denkmaltafel in Halberbracht beschädigt

Lokalplus vom 02.05.2017

 

Werner Mester inspiziert die umgeworfene Tafel und die Schäden.

 

Halberbracht. Ein Akt von Vandalismus ärgert den Förderverein Bergbaudenkmäler: Am 1. Mai ist eine Informationstafel umgerissen und beschädigt worden, die sich zwischen „Auf dem Linden“ und dem „Hexenplatz“ befindet. 

Nach Angaben von Werner Mester wurde die Info-Tafel aus der Halterung herausgerissen und umgeworfen. Die Kunststoffscheibe, die die Informationen zum Bergbau vor der Witterung schützt, sei dabei zu Bruch gegangen. Insgesamt elf Tafeln hat der Verein an bergbau-historischen Stellen in Halberbracht aufgestellt. 

Der Förderverein hat Anzeige erstattet und setzt zudem eine Belohnung in Höhe von 300 Euro aus für Hinweise, die zur Ergreifung des oder der Täter führen.