Karneval liegt Prinz Mirko I. im Blut

DerWesten vom 12.02.2018

 

Den Halberbrachter Narrennachwuchs regiert seit dem gestrigen Sonntag Kinderprinz Mirko I. (Knoche). Der 13-Jährige besucht die siebte Klasse der Lessing-Realschule in Grevenbrück.

Trotz seines relativ jungen Alters hat er schon ein ausgeprägtes KarnevalsGen und macht als Tanzoffizier des neugegründeten Tanzpaares Starlights eine gute Figur an der Seite seines Tanzmariechens Leni Hebbecker. Trainerin ist Mirko`s Mutter Miriam Druck-Knoche.

Zu den Hobbys des Nachwuchsprinzen zählen auch das Querflöte- und Lyraspielen beim Tambourcorps Halberbracht und das Fußballspielen in der Halberbrachter C-Jugend. Regentschaftserfahrungen hat der neue Kinderprinz bereits 2015/2016 als Kinderkönig gesammelt. nivo

Dreigestirn schunkelt im Dreivierteltakt

DerWesten vom 12.02.2018

 

HALBERBRACHT  . Das hartnäckige Karnevalsvirus griff am Samstag auch in Halberbracht um sich. Mitfeiern und Spaß haben, diesen Vorsatz hatten natürlich die Narren in der örtlichen Schützenhalle und das neue Halberbrachter Dreigestirn: Prinz Martin I. „Von den kahlen Birken“, (Wolff), ihre Lieblichkeit Jungfrau Renate (René Meiworm) und seine Deftigkeit Bauer Sven I. „vom düsteren Buchhagen“ (Alfes) längst gefasst.

 

Abwechslung ist Trumpf

Kaum dass sie die Bretter, die die Welt bedeuten, erklommen hatten, ließ das Trio keinen Zweifel daran. Prinz Martin Wolff ist im wahren Leben IT-Manager, hat zwei Kinder und zählt die Jagd und das Mountainbiken zu seinen Hobbys. Jungfrau René Meiworm verdient den Lebensunterhalt für sich und seine Familie als Konstrukteur. Seine Freizeit verbringt der 35-Jährige gerne mit Angeln, Heimwerken und Mountainbiken. Bauer Sven Alfes ist Mitglied der Feuerwehr, verheiratet, hat drei Kinder und ist von Beruf Radladerfahrer und Mischanlagenbediener. Die Halberbrachter Carnevals Company servierte wieder ein Programm, ausschließlich mit Eigengewächsen. Kein Problem. Tanzgarden und Solo-Tanzpaar, die neugegründete Prinzengarde mit ihren Tanzmariechen Klara Jankowsky und Pauline Grobbel, die immer pointierten Büttenreden von Annemarie Bieker und Margret Rauterkus, die Bänkelsänger und das Männerballett des VSF zählten zu den Garanten der karnevalistischen Sause.

Für endlose Lacher sorgte die Frauentheatergruppe, die leicht dramatisiert zeigte, wie Pflege in einigen Jahren aussehen könnte. Fast vier Stunden Programm die mit so mancher Rakete, gestartet von den Moderatoren Mario Pagliarani und Kai Thomsen, belohnt wurde.

Uli Eickhoff verabschiedet

Das genannte Duo trat in die Fußstapfen von Uli Eickhoff, der als Sitzungspräsident so manche Prunksitzung leitete und verabschiedet wurde. Dank galt auch Dirk Baues und seiner Lebensgefährtin Kerstin Hoffmann, die nach 15 Jahren ihren Job als Prinzenführer und Dreigestirnsbetreuer an den Nagel hängten.

Dreikönigskonzert im Lennestädter Rathaus erneut voller Erfolg

Lokalplus vom 08.01.2018

 

Altenhundem. Auch die zweite Auflage des Dreikönigskonzerts am Sonntag, 7. Januar, war ein voller Erfolg. Erneut verwandelten Musiker den Ratssaal des Lennestädter Rathauses in einen Konzertsaal. Der Frauenchor Aviva, der Männergesangverein Halberbracht und das Bläserensemble „Die Brassbremsen“ musizierten für den guten Zweck vor vollem Haus.

Alljährlich wird für die Thomas-Morus-Sitzung, die erste Sitzung im neuen Jahr, der Ratssaal aufwändig umgestaltet und in einen großen Saal verwandelt: Die Trennwände werden verschoben und das Mobiliar entfernt. Um diesen Saal auch noch für einen zweiten Anlass nutzen zu können, entstand die Idee, ein Konzert für den guten Zweck auf die Beine zu stellen.Eine Tradition begründenNachdem bereits die Erstauflage im vergangenen Jahr gut angenommen wurde, freute sich Bürgermeister Stefan Hundt auch in diesem Jahr über die zahlreichen Besucher. „Unser Wunsch, mit diesem Konzert eine Tradition begründen zu wollen, scheint gut anzukommen. Es ist schön, dass so viele Menschen das neue Jahr mit einem kulturellen Ereignis begrüßen möchten“, so Hundt. 

Der Frauenchor Aviva und der Männergesangverein Halberbracht, beide unter der Leitung von Michael Nathen, begeisterten mit weihnachtlichen Stücken aus aller Welt wie „Lasst uns zum Kripplein eilen geschwind“ oder „Lulajze, Jezuniu“ ebenso wie mit Stücken aus Klassik, Gospel und Pop.

 

 

Das Bläserensemble „Die Brassbremsen“ überzeugte mit „I will always love you“ von Whitney Houston sowie dem „Mürztaler Marsch“.

Bei dem Dreikönigskonzert durften natürlich auch die Namensgeber nicht fehlen: So gaben sich auch die Heiligen Drei Könige die Ehre und sammelten Spenden für das St.-Elisabeth-Hospiz, dem die Einnahmen des Konzertes zugutekommen.

Auch für das Konzert im kommenden Jahr gibt es bereits eine Anmeldung: Der junge Chor „TonArt Meggen“ wird im Ratssaal singen. Weitere Akteure können sich bei Martin Steinberg von der Stadt Lennestadt anmelden.
 
Ein Artikel von Ina Hoffmann

 

Adventskonzert des MGV „St. Johannes“ Halberbracht

Lokalplus vom 15.12.2017

 

Adventskonzert des MGV  „St. Johannes“ Halberbracht

 

Halberbracht. Der MGV „St. Johannes“ lädt zum Adventskonzert für den dritten Adventssonntag, 17. Dezember, in der St. Peter und Paul Kirche in Halberbracht ein.

Wie aus den Vorjahren bekannt, kommen auch in diesem Jahr Halberbrachter Musiker aller Altersstufen zusammen, um die Zuhörer mit besinnlichen und mitreißenden Musikstücken auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Nathen. Konzertbeginn ist um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wingenfelder-Brüder gastieren 2018 in Halberbracht

Lokalplus vom 24.11.2017

 

Wingenfelder-Brüder gastieren 2018 in Halberbracht

 

Halberbracht. „WINGENFELDER“ sind die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder, Köpfe der Band „Fury In The Slaughterhouse“. 2010 wurde ihr Bandprojekt aus der Taufe gehoben – seitdem begeistern die beiden ihre Fans mit ihrem ganz eigenen Stil. Der große und der kleine Bruder – ohne Fury unterwegs, aber nicht weniger erfolgreich. Nach bereits drei Wingenfelder-Studioalben und Tourneen werden die Brüder im Herbst 2018 mit ihrem neuem Album „Sieben Himmel hoch“ durch 26 deutsche Städte on tour gehen. Dabei sind sie auch in Halberbracht zu Gast.

Das große „Fury In The Slaughterhouse“-Geburtstagsjahr neigt sich dem Ende zu – die Sommer Open-Air Shows und die „Little Big World – live &acoustic“ Tour wurden fast vollständig ausverkauft beendet. Damit blickt die Fury-Band, die für das 30-jährige Bestehen eigentlich nur ein einzelnes „Klassentreffen“ in der TUI Arena Hannover angedacht hatte, auf das erfolgreichste Live-Jahr ihrer Karriere zurück.Eine persönliche VerlängerungDoch wenn es am schönsten ist, soll man aufhören – eine bekannte Devise. Für Kai und Thorsten Wingenfelder folgt eine weitere, logische Schlussfolgerung: mit „WINGENFELDER“ in ihre ganz persönlich, musikalische Verlängerung zu gehen. Die beiden arbeiten bereits seit Oktober am neuen „Wingenfelder“-Album, das auch schon seinen Namen hat: „SiebenHimmel hoch“. 

Kai Wingenfelder: „Die neuen Songs kommen um die Ecke gesaust wie zu spät kommende Partygäste. Wie ein unerwartetes Geschenk, leicht unkontrolliert aber immer mit einem Lächeln im Gesicht. Tolle Songs – vielleicht so gut wie noch nie – und wir haben gerade ein cooles Tempo drauf.“ Dieses Tempo hat den Entschluss von „WINGENFELDER“ bestärkt, das neue Album bereits im Sommer 2018 zu veröffentlichen.Köln, Hamburg, Berlin und - HalberbrachtWenn man neue Songs schreibt, dann möchte man diese auch live spielen: Die zugehörige „SiebenHimmel hoch“–Tour steht für den Herbst 2018 in den Startlöchern. Und so machen die Wingenfelder-Brüder nicht nur in Großstädten wie Hamburg, München, Köln und Berlin Halt, sondern am 2. Oktober auch in der HJE-Festhalle in Halberbracht.

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.eventim.de und www.semmel.de.

Volkstrauertag am Ehrenmal in Halberbracht

Lokalplus 18.11.2017

 

Halberbracht. Am Volkstrauertag wird den Opfern von Krieg und Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart gedacht. Der Volkstrauertag ist ein Tag der Trauer und der Mahnung, aber auch der Hoffnung auf Versöhnung und Verpflichtung für die Zukunft. 

In diesem Sinne laden die Halberbrachter Vereine alle Bürger zu einer Gedenkstunde am Sonntag, 19. November, ab 10.30 Uhr in die örtliche Kirche ein. Anschließend wird am Ehrenmal ein Kranz für die Opfer niedergelegt.

(LP)

Attraktiver Skibasar und Kinderflohmarkt 2017

 

Halberbracht. Der Förderverein des Kindergartens Halberbracht und der Verein für
Ski- und Freizeitsport Halberbracht veranstalten am Sonntag, 26. November, von

14.00 bis 16.30 Uhr einen großen Kinderflohmarkt und einen Skibasar in der HJE-
Halle.

Neben Artikeln „rund ums Kind“ erwartet die Besucher ein attraktiver Skibasar, bei
dem unter anderem Skier und Skischuhe erworben werden können. Die Artikel für den
Skibasar können am 26. November zwischen 11.00 und 13.00 Uhr in der HJE-Halle
abgegeben werden.

Auch in diesem Jahr bietet der Förderverein selbstgebastelte Weihnachtsdeko
aus vorwiegend natürlichen Materialien zum Verkauf an. Wie in den
letzten Jahren beginnt an diesem Tag auch wieder der Verkauf der „Halberbracht
Kalender“ für 2018.

Die Besucher erwartet ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Über Kuchenspenden würden
sich die Vereine freuen. Eine Liste liegt im Kindergarten und bei der Metzgerei
Eickhoff aus. Gerne könne sie ihre Kuchenspende auch telefonisch im Kindergarten
ankündigen. Unter allen Kuchenspendern werden Preise verlost.

Auch Sitzgelegenheiten stehen den Besuchern in der HJE-Halle zur Verfügung.
Wer einen der 30 Tische zum Verkauf seiner Kinderartikel haben möchte, melde sich
bei Sarah Wolff unter 02721/6022974. Die Tischmiete beträgt 8 Euro.

 

Halberbrachter i-Männchen auf Umwegen

Lokalplus vom 18.09.2017

 

Eltern äußern sich zur Grundschule-Debatte

 

Lennestadt. In der Diskussion um die Neustrukturierung der Grundschulverbünde in Lennestadt haben sich Eltern aus Halberbracht gemeldet. Anbei die Pressemitteilung im Wortlaut.                        

 
 
„Montagmorgen, 7.15 Uhr: Die Halberbrachter i-Männchen verlassen das Haus in Richtung Elsper Grundschule. Sie steigen in den Linienbus, der zunächst durch die Baustelle nach Oberelspe fährt, dreht, erneut die Baustelle passiert und danach dann endlich Elspe ansteuert, damit die Schüler um 8.05 Uhr zum Unterrichtsbeginn in der Schule sind.
Nach der vierten Schulstunde, die um 11.35 Uhr endet, fahren die müden i-Männchen die gleiche Strecke mit dem Linienbus wieder zurück, um 55 Minuten nach Schulschluss endlich zurück in Halberbracht zu sein. Neben dem enormen Zeitaufwand, um das sieben Minuten entfernte Nachbardorf zu erreichen, erschüttern die Kinder regelmäßig Unvorhersehbarkeiten wie Busausfälle, Verspätungen oder auch Routenänderungen.
 
Warum kein Schulbus?
 
Warum ihnen ein Schulbus nicht den Weg erleichtert? Das verstehen die i-Männchen ebenso wenig wie wir als besorgte Eltern.  In der Ausschusssitzung am 12. September wurde seitens der Fraktionen stets unterstrichen, dass „kurze Beine kurze Wege“ zurücklegen sollen. Warum gilt das nicht für Halberbrachter Kinder? Nachdem die Halberbrachter Grundschule 2011 wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen wurde, hat sich das Thema Schulbus zu einem Jahre währenden  Streitthema zwischen Eltern und Stadtverwaltung entwickelt. Doch damit nicht genug!
 
 
Mit Neuordnung der Grundschulverbünde soll die Grundschule Oedingen zum Teilstandort der Grundschule Elspe werden. Da Oedingen selbst unter Zuordnung der Kinder aus Oberelspe dauerhaft nicht genügend Schüler zur Bildung einer Eingangsklasse hat und zudem die Klassengrößen der insgesamt drei Eingangsklassen des neuen Schulverbundes gleich groß gehalten werden, müssen die Oedinger Klassen mit Kindern anderer Orte aufgefüllt werden. Die Konsequenz wäre, dass Kinder aus Theten, Sporke, Hespeke oder Melbecke an der Elsper Grundschule vorbei bis nach Oedingen fahren müssten. Dies widerspricht dem Grundsatz „kurze Beine kurze Wege“.
 
Jahrgänge aufteilen
 
Alternativ könnten die Jahrgänge aus Halberbracht oder Elspe aufgeteilt werden. Ein Teil der Kinder fährt nach Elspe, der andere nach Oedingen. Jedes Jahr anders. Geschwisterkinder haben Vorrechte, doch reißt man ein Kind aus dem Jahrgang, damit es die gleiche Schule besucht wie das ältere Geschwisterkind? Geschlossen nach Oedingen zu gehen ist nicht möglich, da die Klassen dort in diesem Fall zu groß würden.
Das Hauptargument des Bürgermeisters zur Erhaltung kleinerer Standorte in der Ausschusssitzung vom 12. September war der Erhalt der dezentralen Stärke der Lennestädter Dörfer. Mit welcher Stärke und mit welchem Zusammenhalt dürfen Orte wie Halberbracht denn rechnen, wenn soziale Gefüge schon im Grundschulalter auseinander gerissen werden?
 
Planungssicherheit, Stabilität und Struktur
 
Sprechen wir als Halberbrachter uns nun für die Schließung der Oedinger Grundschule aus, nachdem wir diese schmerzhafte Erfahrung selber machen mussten? Nein! Wir sprechen uns als erstes für einen Schulbus für die Halberbrachter Grundschüler aus. Wir sprechen uns weiter auf Basis der vorliegenden Prognosezahlen für Planungssicherheit und ein durchdachtes Konzept zur Gestaltung der Grundschullandschaft in Lennestadt aus. Und zwar nicht erst in drei bis fünf Jahren, sondern schon jetzt. Wir sprechen uns für Stabilität und Struktur auch in den kommenden Jahren aus, indem schon heute mit der Planung eines langfristigen Konzepts begonnen wird, denn jedes Kind ist gleichermaßen Bürger dieser Stadt. Auch die Halberbrachter Kinder der Jahrgänge 2012 bis 2017!“

(LP)